Spielberichte

Levent Sengül (SVg Breitenau/Schwarzau, Trainer): „Eggendorf hat verdient gewonnen“

SVg Breitenau
ASK Eggendorf

Im Duell der Gebietsliga Süd/Südost zwischen der SVg Breitenau/Schwarzau und dem ASK Eggendorf setzten sich die Gäste mit 3:1 durch. Breitenau-Trainer Levent Sengül ordnete danach klar ein: „Eggendorf hat verdient gewonnen.“ Seine Mannschaft kam nach der Pause zum Ausgleich, ließ anschließend das mögliche 2:1 liegen und wurde in der Schlussphase doppelt bestraft. Ein intensives, faires Spiel ohne Wirkung bei Standards – die klareren Momente im letzten Drittel hatten am Ende die Eggendorfer.

Linienrichter an der Eckfahne mit Blick Richtung Spielfeld

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Muntere erste Hälfte, Zeco sticht früh zu

Beide Teams starteten schwungvoll in die Partie, ohne langes Abtasten. Levent Sengül beschrieb die ersten 45 Minuten so: „Torchancen gab’s auf beiden Seiten. In der ersten Halbzeit hatten beide Mannschaften gute Möglichkeiten.“ Den ersten Treffer setzten jedoch die Gäste. Nach 17 Minuten traf Tin Zeco zum 0:1, und genau so hatte es der Breitenau-Trainer gesehen: „Aus dem Nichts ist Eggendorf in Führung gegangen. Ein weiter Ball, Abstimmungsfehler zwischen unserer Abwehr und Tormann, gegnerischer Angreifer sagt Danke – so ist das Tor passiert.“ Breitenau wirkte danach nicht geschockt, suchte seine Wege nach vorne und blieb im Spiel, doch bis zum Pausenpfiff stand das 0:1. Der Halbzeitstand passte zur offenen, aber effizienten Vorstellung der Eggendorfer, die in den entscheidenden Momenten den Tick wacher wirkten.

Bucheggers Ausgleich, dann der Eggendorfer Doppelschlag

Nach dem Seitenwechsel kam Breitenau mit Schwung aus der Kabine – und wurde belohnt. In der 52. Minute besorgte Florian Buchegger das 1:1, der Treffer war, wie Sengül betonte, „sehr schön herausgespielt“. In dieser Phase lag auch die Führung in der Luft. „Nach dem Ausgleich hätten wir das 2:1 machen können. Wir hatten sehr gute Möglichkeiten, haben sie leider vergeben – und Eggendorf hat’s gemacht“, haderte der Coach. Die Gäste blieben eiskalt: Erst stellte Arda Atik in der 76. Minute auf 1:2, nur eine Minute später legte Mert Mustafa Ekinci zum 1:3 nach. Binnen Augenblicken kippte die Partie endgültig in Richtung Eggendorf, während Breitenau für den Aufwand keinen weiteren Ertrag mehr verbuchen konnte.

Sengül ordnet ein: Lob für Gegner und Schiri, klare Lehren

Nach dem Abpfiff blieb Levent Sengül sachlich und anerkennend. „Sie waren an dem Tag einfach besser, spritziger, giftiger, aggressiver“, sagte der Breitenau-Trainer über Eggendorf und wiederholte: „Eggendorf hat verdient gewonnen.“ Auch die Rahmenbedingungen passten: „Der Platz war gut bespielbar.“ Standards spielten laut ihm keine Rolle: „Standards waren auf beiden Seiten nicht gefährlich. Das war nicht spielentscheidend.“ Ein Extralob ging an das Gespann: „Die Schiedsrichterleistung war wirklich sehr gut.“ Zur Stimmung auf dem Rasen meinte er: „Es war ein hart umkämpftes Spiel, sehr schön anzuschauen.“ Einen Man of the Match wollte er nicht küren: „Ich will niemanden besonders hervorheben. Nach einer Niederlage ist das schwierig.“ Für die kommenden Wochen gab er die Richtung vor: „Wir sollten unsere Lehren aus dieser Niederlage ziehen.“ In der Tabelle rangiert Eggendorf aktuell auf Platz zwei, Breitenau liegt als Sechster im soliden Mittelfeld.

Gebietsliga Süd/Südost: Breitenau : Eggendorf - 1:3 (0:1)

  • 77
    Mert Mustafa Ekinci 1:3
  • 76
    Arda Atik 1:2
  • 52
    Florian Buchegger 1:1
  • 17
    Tin Zeco 0:1