In der Gebietsliga Süd/Südost setzte sich der SC Sommerein am Freitagabend mit 3:1 gegen den USC Kirchschlag durch. Früh presste Sommerein hoch, legte das 1:0 nach wenigen Minuten vor und baute kurz nach der Pause auf 2:0 aus. Kirchschlag kam noch heran, ehe Sommerein spät den Deckel draufmachte. Co-Trainer Dominik Gotschy sprach von einem reifen Auftritt: „Ganz wichtig war das dritte Tor – das hat die Partie geschlossen.“
Sommerein kam mit Vollgas aus der Kabine und nahm dem Gegner sofort die Luft. „Es war ein sehr guter Start von uns. Wir haben die ersten zehn, fünfzehn Minuten den Gegner sehr hoch attackiert und vorn schon unter Druck gesetzt“, erklärte Co-Trainer Dominik Gotschy. Die Folge: Chancen im Minutentakt. „In den ersten fünf Minuten hatten wir drei, vier Torchancen“, so Gotschy. In Minute 4 fiel das verdiente 1:0: Manuel Gotschy traf für Sommerein. Kirchschlag tat sich in dieser Phase schwer, ins Spiel zu finden, weil Sommerein die Zweikämpfe annahm und die zweiten Bälle holte. Bis zur Pause blieb es bei der knappen, aber verdienten 1:0-Führung für die Hausherren.
Auch nach dem Seitenwechsel startete Sommerein hellwach. „Wichtig war der gute Start in die zweite Hälfte“, betonte Gotschy – und nach 50 Minuten stand es 2:0: Florian Hofbauer erhöhte für die Hausherren. Damit war die Marschroute klar, doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen. In der 68. Minute meldete sich Kirchschlag zurück: Tobias Ofenböck verkürzte auf 2:1 und gab seinem Team noch einmal Auftrieb. „Kirchschlag hat drei, vier Spieler mit enormer Qualität, extrem schnelle Flügel, die sie immer einzusetzen versuchen“, erklärte Gotschy. Umso wichtiger war die Reaktion seiner Mannschaft: „Nach dem Gegentor haben wir nicht aufgesteckt, weiter gekämpft und weiter Gas gegeben.“ Sommerein blieb stabil, hielt das Zentrum dicht und wartete auf den entscheidenden Moment.
Der kam in Minute 83: Mathias Wollmann stellte auf 3:1. „Ganz wichtig war dann das dritte Tor – das hat die Partie, wenn man so will, geschlossen“, sagte Gotschy zufrieden. Insgesamt gefiel ihm der Auftritt seines Teams: „Definitiv die Einstellung und die gesamte Mannschaftsleistung. Wir sind aktiver gewesen.“ Auch taktisch passte vieles: „Kirchschlag hat nicht damit gerechnet, dass wir zu Beginn anpressen und hoch attackieren. Die schnellen Flügel hatten wir – im Gegensatz zum Spiel in Kirchschlag – gut im Griff.“
Diskussionsthemen gab es keine: „Es war im Großen und Ganzen ein faires Spiel von beiden Seiten.“ Nach 19 Runden hält Sommerein bei 16 Punkten auf Rang 11, Kirchschlag steht mit 25 Zählern auf Platz 7 – und die Heimischen wollen genau an dieser Energie anknüpfen.