Am 20. Spieltag der Gebietsliga Süd/Südost feierte die SG Weissenbach/Klausen-L./A. bei SC Maria Lanzendorf einen klaren 4:1-Auswärtssieg. Trainer Sezer Özkan sprach von einem „dominanten Auftreten“ und lobte die Reaktion seiner Elf nach dem Anschlusstreffer. Schon zur Pause stand es 0:2 – vorbereitet durch aggressives Pressing, schnelles Umschalten und eine gut getretene Standardszene. Dreifachtorschütze Florent Thaci und ein Treffer von Manuel Steiner fixierten den Erfolg, während Maria Lanzendorfs David Cecina nach der Pause kurz Spannung brachte. Entscheidend war laut Özkan: mehr Spielanteile, viele Torchancen und eine reife Antwort in der Schlussphase.

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Weissenbach/Klausen-L./A. war vom Anpfiff weg das aktivere Team. „Es war ein dominantes Auftreten von uns“, stellte Sezer Özkan klar. Die Gäste setzten früh auf hohes Anlaufen – mit Wirkung. In Minute 37 eroberte der Stürmer vorne den Ball, es ging sofort in den Umschaltmodus, und Florent Thaci stellte auf 0:1. „Unser Stürmer ist sofort ins Pressing gegangen, den Ball erkämpft, sofort umgeschaltet und das 1:0 geschossen“, beschrieb der Trainer die Szene. Nur vier Minuten später legten die Gäste nach: Eine scharfe Hereingabe nach Standard und der wachsame Manuel Steiner drückte zum 0:2 (41.) ein. „Die Flanke kam in die Box, wir waren beim Abpraller da“, so Özkan. Mit dieser Zwei-Tore-Führung ging es in die Kabinen – verdient, weil Weissenbach mehr Ballbesitz hatte, die Räume besser nutzte und Maria Lanzendorf kaum zur Entfaltung kommen ließ.
Nach der Pause versuchte Maria Lanzendorf, das Spiel offener zu gestalten. Der Anschluss fiel in der 68. Minute: David Cecina köpfte nach einem ruhenden Ball zum 1:2 ein. „Das 2:1 haben wir durch einen Standard bekommen – eine Flanke, auf der zweiten Stange geköpft“, ärgerte sich Özkan kurz, nur um gleich die Reaktion seiner Mannschaft zu loben. „Speziell nach dem Anschlusstreffer haben wir wieder viel mehr Tempo und Druck nach vorne gemacht.“ Genau so kam es: In Minute 74 stellte Thaci nach einem schnellen Angriff im Eins-gegen-eins auf 1:3. Und die Gäste ließen nicht locker. Beim 1:4 (81.) besorgte Thaci den Schlusspunkt. „Das vierte Tor war wunderschön – eine Flanke auf die zweite Stange, unser Stürmer nimmt ihn volley und haut ihn ins Kreuzeck“, strahlte der Coach über den Hattrick seines Angreifers.
Für Sezer Özkan lag der Schlüssel in der inhaltlichen Umstellung seiner Mannschaft. „Nach den harten Wochen, in denen unser Defensivverhalten im Vordergrund war, war das heute wieder ein Spiel, in dem wir mehr Spielanteile hatten und viel mehr Torchancen kreiert haben. Diese Umstellung haben wir sehr gut umgesetzt“, sagte der Trainer. Selbst nach dem 1:2 habe sein Team nicht die Nerven verloren: „Wir sind ruhig geblieben, haben wieder angezogen und es spielerisch gelöst.“ Den Gegner sah er „im Großen und Ganzen gut unter Kontrolle“, und auch an Nebenschauplätzen gab es keine Diskussionen: „Das Schiedsrichterteam war top.“ Als Unterschied nannte er knapp, aber deutlich: „Qualitätsunterschiede.“ Bei den Einzelleistungen hob Özkan Hattrick-Mann Florent Thaci hervor: „Für ihn haben wir uns extrem gefreut. Er ist ein wichtiger Spieler, die drei Tore sind für sein Selbstvertrauen und für uns ganz, ganz wichtig.“ Einen weiteren Spieler aus dem Zentrum hob Özkan ebenfalls hervor: „Er hat sehr viel Verantwortung genommen, die Bälle verteilt und unser Spiel im Zentrum dominanter gemacht.“
Zum Schluss der Blick nach vorne: „Im Frühjahr sind wir die Einzigen in der Liga, die noch ungeschlagen sind, und wir haben die meisten Punkte gesammelt. Das ist für Moral und Motivation wichtig. Es ist noch sehr viel Luft nach oben, wir wollen uns weiterentwickeln – aber wir sind definitiv am richtigen Weg.“