Spielberichte

"Mit dem 3:1 haben wir den Sack zugemacht" – Mannersdorf mit Standards und starkem Finish

Ligaportal als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
Weissenbach/Klausen-L./A.
ASK Mannersdorf

In der Gebietsliga Süd/Südost hat SG Weissenbach/Klausen-L./A. am Sonntag gegen ASK Mannersdorf mit 1:4 verloren. Für Obmann Johannes Horvath war vor allem die Antwort auf die Drangphase der Gastgeber entscheidend: "Mit dem 3:1 haben wir den Sack zugemacht." Zuvor hatte Mannersdorf das Spiel mit zwei frühen Standards auf seine Seite gezogen und sich auch vom Anschlusstreffer nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Fußball im Netz mit schöner Lichtstimmung

Image by Daniel Allgyer from Pixabay

Frühe Standards stellen auf 0:2

Von Beginn an war zu merken, dass es kein ruhiger Nachmittag werden würde. "Das Spiel war von Anfang an ziemlich umkämpft. Beide sind mit großem Körpereinsatz zur Sache gegangen", sagte Horvath nach dem Schlusspfiff. Mannersdorf kam in dieser intensiven Anfangsphase aber besser in die gefährlichen Zonen und stellte früh auf 0:2. Toni Srok traf in der 8. Minute zur Führung, Lirian Sejdini legte in der 22. Minute nach. Horvath hob dabei besonders die Standards hervor: Beide Treffer seien nach Eckbällen gefallen, beide Male per Kopf. Weissenbach ließ sich dadurch allerdings nicht abschütteln und verkürzte noch vor der Pause durch Marco Milivojevic in der 28. Minute auf 1:2. Damit war die Partie plötzlich wieder offen, obwohl die Gäste bis dahin eigentlich sehr gut auf Kurs gewesen waren.

Weissenbach drückt, Srok entscheidet spät

Mit dem Anschlusstreffer bekam die Begegnung genau jene Richtung, die Horvath später als heikel beschrieb. Eigentlich, meinte der Mannersdorfer Obmann, hätte man die Partie nach dem schnellen 2:0 "ruhig nach Hause spielen können". Stattdessen kämpfte sich Weissenbach zurück und machte nach dem Seitenwechsel mehr Druck auf den Ausgleich. "In dieser Phase ist Weissenbach ein wenig aufgekommen. Wir haben aber dagegengehalten", sagte Horvath. Genau darin lag aus Sicht der Gäste der Kern dieser zweiten Halbzeit. Mannersdorf ließ sich nicht wegdrücken, hielt die Partie in dieser Phase zusammen und fand dann den entscheidenden Treffer zum richtigen Zeitpunkt. In der 88. Minute stellte Srok mit seinem zweiten Tor auf 1:3. Für Horvath war das der Moment, der das Spiel endgültig entschied: "Damit konnten wir den Sack zumachen."

Teamgefüge, Körpereinsatz und ein Solo zum Schluss

Dass Mannersdorf am Ende so klar gewann, führte Horvath vor allem auf die mannschaftliche Geschlossenheit zurück. "Besonders gut funktioniert haben heute das Teamgefüge und die Einsatzbereitschaft. Gegen so einen körperlich spielenden Gegner musst du dagegenhalten, und das haben wir ganz gut gemacht", sagte er. Weissenbach habe viel mit weiten Bällen probiert, doch die Gäste hätten vieles sauber verteidigt und immer wieder Schüsse abgeblockt. Eine Szene sprach Horvath dennoch an: Ein Zuspiel von Muhammed Keskin auf Recep Özel, der alleine aufs Tor hätte laufen können, wurde wegen eines Fouls für Mannersdorf abgepfiffen. Den Schlusspunkt setzte trotzdem noch Özel in der Nachspielzeit. Horvath nannte das 1:4 das schönste Tor des Spiels: Der Mannersdorfer nahm sich den Ball tief in der eigenen Hälfte, zog über das Feld, umspielte vor dem Abschluss noch den Tormann und schob ein.

Ein Auswärtssieg, der mehrere Antworten gibt

Unter dem Strich war es für Mannersdorf ein Sieg, der nicht nur wegen der vier Tore Gewicht hatte, sondern auch wegen seines Verlaufs. Die Gäste gingen früh in Führung, mussten nach dem 1:2 eine unangenehme Phase überstehen und fanden trotzdem noch einmal die passende Antwort. Gerade deshalb sprach Horvath nach dem Spiel weniger über einzelne Aktionen als über Haltung, Zweikampfführung und Konsequenz in den entscheidenden Momenten. Die Standards brachten den ASK auf Kurs, das 3:1 beendete die Spannung und das 4:1 setzte noch einen auffälligen Schlusspunkt. Horvaths trockenes Fazit passte dann auch zum Nachmittag: "Der Unterschied war, dass wir vier Tore geschossen haben und sie nur eins."

Gebietsliga Süd/Südost: Weissenbach/Klausen-L./A. : Mannersdorf - 1:4 (1:2)

  • 94
    Recep Özel 1:4
  • 88
    Toni Srok 1:3
  • 28
    Marco Milivojevic 1:2
  • 22
    Lirian Sejdini 0:2
  • 8
    Toni Srok 0:1