Spielberichte

„Nur durch den Willen der Mannschaft“ – Mauer-Öhling dreht das Derby nach 0:2 noch zum 3:2

Ligaportal als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen
USC Biberbach
SVU Mauer-Öhling

In der Gebietsliga West hat SVU IPC-Road Mauer Öhling das Derby beim USC Biberbach nach einem 0:2-Pausenrückstand noch 3:2 gewonnen. Zwei Platzverweise gegen die Gastgeber veränderten die Partie, doch Wolfgang Fehringer wollte den Sieg nicht nur daran festmachen. „Es ist uns in der Nachspielzeit geglückt, aber nur durch den Willen der Mannschaft“, sagte der Obmann der Gäste nach einer Begegnung, in der Mauer-Öhling lange anlaufen musste.

Ball liegt bei der Eckfahne - leeres Spielfeld

Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Biberbach trifft zweimal und macht es den Gästen schwer

Fehringers Blick auf den Beginn war klar. „Biberbach hat unsere Stärken erkannt, ist sehr tief gestanden, hat das Spiel nicht gemacht und ist durch zwei Tore in Führung gegangen“, fasste er die erste Phase zusammen. Für Mauer-Öhling bedeutete das viel Arbeit gegen einen Gegner, der aus Sicht des Gästefunktionärs vor allem darauf aus war, den Spielfluss zu brechen. Auf der Anzeigetafel stand dennoch schon vor der Pause ein deutlicher Rückstand, weil Andreas Eder in der 23. Minute das 1:0 erzielte und Adrian Süvöltös in der 33. Minute auf 2:0 stellte. Noch vor dem Seitenwechsel sah Alexander Frisch in Minute 36 die Rote Karte. Zur Halbzeit blieb es trotzdem beim 2:0 für Biberbach, und Fehringer sagte knapp: „War sehr schwierig.“

Mit zwei Mann weniger gerät Biberbach immer mehr unter Druck

Nach dem Wechsel bekam das Derby mit der zweiten Roten Karte gegen Christoph Schörghuber in der 56. Minute endgültig eine neue Richtung. Biberbach war nur noch zu neunt, und genau in dieser Phase setzte Mauer-Öhling immer stärker nach. Fehringer sprach von zwei „richtig bösen Fouls“, mit denen sich der Gegner „selber geschwächt“ habe. Gleichzeitig betonte er aber, dass seine Mannschaft an sich geglaubt habe: „Der Glaube, dass man ein Derby immer gewinnen kann.“ Der Anschlusstreffer durch Tobias Hochstrasser in der 70. Minute brachte die Gäste endgültig zurück. Lukas Wöran stellte in der 84. Minute auf 2:2, ehe Peter Mikusek in der Nachspielzeit mit dem 3:2 die Wende komplett machte. Damit wurde aus einem klaren Rückstand doch noch ein Derby-Sieg für die Gäste.

„Die Einstellung“ als einfache Erklärung für die Wende

Dass Mauer-Öhling diese Partie trotz des langen Rückstands noch drehte, führte Fehringer auf einen Punkt zurück: „Die Einstellung.“ Mehr brauchte der Obmann gar nicht, um den Auftritt seiner Mannschaft zu erklären. Dazu passte auch seine Schilderung der langen Aufholjagd. Man habe „praktisch achtzig Minuten probiert, alles zu versuchen, das Spiel in unsere Richtung zu kippen“, sagte er, und am Ende sei seine Elf dafür belohnt worden. Diskussionen über den Unparteiischen wollte er keine aufmachen. „Der Schiedsrichter war in Ordnung, hat die Situation unter Kontrolle gehabt, hat die richtigen Entscheidungen getroffen.“ Für Mauer-Öhling steht damit ein Derby-Sieg, der auch in der Tabelle Gewicht hat: Die Gäste halten nach elf Spielen bei 25 Punkten und bleiben damit an der Spitze der Gebietsliga West.

Gebietsliga West: Biberbach : Mauer-Öhling - 2:3 (2:0)

  • 91
    Peter Mikusek 2:3
  • 84
    Lukas Wöran 2:2
  • 70
    Tobias Hochstrasser 2:1
  • 33
    Adrian Süvöltös 2:0
  • 23
    Andreas Eder 1:0