Spielberichte

Lorandt Schuller (ASK Weppersdorf): „Das Ergebnis geht in Ordnung“ – 7:1-Gala gegen Stoob

ASK Weppersdorf
ASK Stoob

1. Klasse Mitte, 16. Runde, Duell gegen ASK Stoob: Direkt nach dem klaren Heimsieg ordnete Lorandt Schuller, Co-Trainer von ASK Weppersdorf, das Geschehen ein. Seine Bilanz zum Abend ist eindeutig: Weppersdorf dominierte, nutzte seine Chancen konsequent und stellte bereits zur Pause auf 4:1. Am Ende stand ein klares 7:1 – untermauert vom entscheidenden Doppelschlag kurz vor dem Halbzeitpfiff und getragen von präzisen Abschlüssen. Schuller sprach von einem verdienten Ergebnis, verwies auf schwierige Platzverhältnisse, hob die Ruhe eines zentralen Führungsspielers hervor und schilderte eine aus seiner Sicht strittige Elfmeterszene. Zudem gab er ein kurzes Update zur Personallage.


Bällesack

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Früher Auftakt und der Knackpunkt vor der Pause

Weppersdorf stellte die Weichen früh: In der 4. Minute traf Gabor Markus zum 1:0. Stoob antwortete durch Milan Horvath mit dem 1:1 in der 26. Minute, doch Elias Graf stellte in der 32. Minute auf 2:1. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff fiel die von Schuller als entscheidend bezeichnete Phase: Martin Gosztola erhöhte in der 44. Minute auf 3:1, nur eine Minute später traf David Gera zum 4:1. „Die entscheidende Phase war kurz vor der Pause bei 2:1, als wir innerhalb von zwei Minuten zwei Tore erzielt haben. Da wurde das Spiel entschieden – das war der Knackpunkt, wo wir den Sieg abgesichert haben“, erklärte Schuller.

Nach dem Seitenwechsel blieb Weppersdorf dran: David Gera netzte in der 51. Minute zum 5:1, Andreas Krutzler schraubte in der 75. Minute auf 6:1, ehe David Gera in der 89. Minute den 7:1-Endstand fixierte – sein Dreierpack war damit perfekt.

Ordnung, Ruhe und ein Zielspieler im Fokus

Als prägenden Akteur hob Schuller Gabor Markus hervor – passend dazu markierte der Offensivmann das frühe 1:0. Schuller sagte: „Gabor Markus hat sehr gut organisiert. Er hat viel Ruhe eingebracht, auch in schwierigen Momenten, als wir – aus meiner Sicht nicht ganz berechtigt – den Ausgleich aus dem Nichts kassiert haben. Er hat Ruhe bewahrt und die Mannschaft über die gesamte Spielzeit sehr gut organisiert.“

In seiner Gesamteinschätzung betonte Schuller nochmals Plan und Chancenplus: „Ich glaube, das Ergebnis geht in Ordnung. Wir waren die bessere Mannschaft. Von den Torchancen her hatten wir deutlich mehr: Der Gegner hatte drei Chancen und machte ein Tor. Wir hatten, sage ich, zwölf bis 13 Chancen und haben sieben genutzt. Das war ein verdienter Sieg.“

Schiri-Blick, Bedingungen und Personal

Zum Unparteiischen blieb Schuller sachlich, verwies aber auf eine Szene im Strafraum: „In der ersten Halbzeit gab es eine Situation, in der Gabor Markus im Sechzehner gefoult wurde. Aus meiner Sicht war das Elfmeter. Der Schiedsrichter meinte, es sei zu wenig – insgesamt hat er aber sehr gut gepfiffen.“

Taktisch war der Co-Trainer zufrieden, mahnte jedoch Detailarbeit in der Defensive an – auch vor dem Hintergrund des schwierigen Untergrunds: „Wir haben umgesetzt, was wir vorgehabt haben. In der Defensive müssen wir noch ein bisschen besser aufpassen, aber es waren auch schwierige Bodenverhältnisse, sehr tiefer Boden. Ich bin mit der Mannschaft zufrieden.“ Ein kurzes Lob richtete er auch an die Gäste: „Sie haben sich gut verkauft, aber diese zwei Minuten vor der Pause haben ihnen wehgetan – von da an fanden sie nicht mehr heraus.“ Zur Personalsituation erklärte Schuller: „Bei uns haben drei Spieler krankheitsbedingt gefehlt, also verkühlt. Sie werden wahrscheinlich nächste Woche wieder zurückkehren, und sonst gibt es keine Verletzungen.“

1. Klasse Mitte: Weppersdorf : Stoob - 7:1 (4:1)

  • 89
    David Gera 7:1
  • 75
    Andreas Krutzler 6:1
  • 51
    David Gera 5:1
  • 45
    David Gera 4:1
  • 44
    Martin Gosztola 3:1
  • 32
    Elias Graf 2:1
  • 26
    Milan Horvath 1:1
  • 4
    Gabor Markus 1:0