Im Burgenland stand das Duell zwischen dem UFC Mannersdorf und dem SV Forchtenstein in der 1. Klasse Mitte ganz im Zeichen von Kontrolle, Tempo und Zielstrebigkeit. Trainer Ronald Spuller bilanzierte: „Das Ergebnis geht in Ordnung. Über weite Strecken waren wir das stärkere Team – ein verdienter Sieg und drei Punkte.“ Zugleich hob er die Souveränität seiner Elf hervor und richtete den Blick bereits auf das anstehende Derby.

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Im Rückblick betonte Ronald Spuller vor allem die Wucht des eigenen Anlaufens und das daraus resultierende Chancenplus: „Ziel war, viel Druck auf die gegnerische Kette zu erzeugen. Das ist uns gut gelungen. Wir haben viele Chancen und Möglichkeiten herausgespielt – ein klares Chancenplus auf unserer Seite.“ Auch im Ballbesitz sah er seine Mannschaft im Vorteil: „Wir haben das Spiel über 90 Minuten kontrolliert. In den ersten 20 Minuten hatte Mannersdorf ein, zwei gute Möglichkeiten, aber ab der 20. Minute lag das Ballbesitzverhältnis klar auf unserer Seite.“ Standardsituationen blieben dabei ein ständiger Gefahrenherd: „Standards sind immer gefährlich – auch heute. Wir hatten mehrere gute Möglichkeiten nach ruhenden Bällen, das hat unserem Spiel gutgetan.“
Die Partie besaß klare Wegmarken: In der 19. Minute stellte Marcel Herold auf 0:1 aus Forchtensteiner Sicht. Julian Strodl glich in der 35. Minute zum 1:1 aus, ehe Ronny Spuller in der 39. Minute auf 2:1 stellte. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Dejan Lukic in der 72. Minute auf 3:1, bevor erneut Julian Strodl in der 85. Minute mit seinem Doppelpack den 4:1-Endstand fixierte. In der Schlussphase musste Mannersdorf nach der Roten Karte gegen Adam Tarodi (80.) in Unterzahl agieren. Zum Charakter der Begegnung sagte Spuller: „Unsere Intensität war hoch, weil wir ein hohes Tempo gehen wollten – das ist uns gelungen. Insgesamt war es ein faires Spiel, ohne grobe Fouls und ohne Verletzungen.“ Auch der Unparteiische bekam ein positives Zeugnis: „Über 90 Minuten eine ordentliche Leistung, es gab keine gravierenden Szenen.“
Unmittelbar nach dem Abpfiff lenkte Spuller den Blick nach vorn: „Im nächsten Spiel steht ein Derby an. Für uns wird es wichtig sein, wieder das nötige Engagement und die nötige Intensität auf den Platz zu bringen.“ Sein Fazit verknüpft Zufriedenheit über die gezeigte Reife mit einer klaren Erwartungshaltung: Intensität hochhalten, Kontrolle behaupten – dann, so sein Tenor, wird das Team schwer zu schlagen sein.