Nach dem Auswärtsspiel von SPG HRVATI beim SV Antau in der 1. Klasse Mitte ordnet Michael Karall die Lage ein: Er spricht von einem offenen Spiel mit vielen Aktionen, betont die größere Kontrolle seiner Elf und hebt einen Standardmoment als Entscheidung hervor. Strittige Szenen sah er nicht. Er verweist auf eine frühe Großchance und auf die Geschlossenheit der Mannschaft; als prägenden Akteur nennt er Daniel Eichelberger.

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„Eigentlich offen mit vielen Aktionen.“ So fasst Karall den Charakter der Partie zusammen. Gleichzeitig unterstreicht er den Eindruck, dass seine Mannschaft den Takt vorgab: „Na, ich finde, wir hatten deutlich mehr Kontrolle über das Spiel.“ Früh zeichnete sich dieses Selbstverständnis in konkreten Szenen ab: Um die 25. Minute verpasste Mate Honyak nach einer scharfen Hereingabe die Führung nur hauchdünn. Auf der anderen Seite verzeichnete Antau laut Karall kaum zwingende Möglichkeiten – mit einer markanten Ausnahme: In der 40. Minute geriet HRVATI 0:1 in Rückstand, Torschütze war Andreas Gold. Mit diesem 0:1 ging es in die Kabinen.
Nach Wiederbeginn kippte die Dynamik. Manuel Fazekas glich in der 58. Minute zum 1:1 aus. In der 66. Minute brachte Mark Domnanovich HRVATI mit 2:1 erstmals in Front. Das wegweisende 3:1 fiel in der 77. Minute durch David Kelemen – genau in jenem Muster, das Karall als Entscheidungssequenz herausstrich: „Nach einem direkten Freistoß ließ der Torwart nur abprallen – daraus fiel das 3:1. Das war, glaube ich, die Entscheidung.“ In der turbulenten Schlussphase meldete sich Antau noch einmal zurück: Martin Stockinger verkürzte in der 90. Minute auf 3:2. Doch postwendend stellte Fazekas mit seinem zweiten Treffer des Abends den 4:2-Endstand her.
In seiner Bilanz richtet Karall den Fokus auf das Kollektiv und eine zentrale Figur. Zum einen lobt er die mannschaftliche Haltung: „Na, es haben eigentlich alle brav gekämpft. Wir waren wieder eine geschlossene Einheit.“ Zum anderen hebt er Daniel Eichelberger als prägenden Akteur hervor, weil dieser den Überblick behielt und in viele Aktionen eingebunden war. Der inhaltliche Auftrag für die kommenden Wochen ist klar: „Die Chancenauswertung sollte besser werden.“ Im tabellarischen Umfeld untermauert der Auftritt die Ambition der Gäste (aktuell Rang vier), während Antau im hinteren Drittel liegt (derzeit Rang 13) – beides spiegelt den Trend des Abends: ein offener Schlagabtausch, in dem die Gäste Kontrolle, Effizienz in den Schlüsselminuten und Geschlossenheit vereinten.