In der 1. Klasse Mitte feierte der ASK Raiding gegen den UFC Mannersdorf einen 1:0-Heimsieg. Das Goldtor erzielte kurz vor der Pause Drissa Yeo, danach brachte Raiding den Vorsprung mit viel Einsatz über die Zeit. Trainer Anton Drabeck sprach von einem verdienten Erfolg, verwies aber auch auf eine Zitterminute in der letzten Aktion. Seine Elf war vor allem vor der Pause das aktivere Team, nach dem Seitenwechsel wurde es offener – am Ende zählten die drei Punkte.

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Raiding erwischte den besseren Start und hatte in der ersten Hälfte mehr vom Spiel. Das passte zu der Einschätzung von Coach Anton Drabeck, der den Auftritt seiner Mannschaft so zusammenfasste: „Es war am Ende ein verdienter Sieg für uns.“ Die Belohnung folgte in Minute 40: Drissa Yeo stellte auf 1:0. Drabeck hob die Entstehung der Szene hervor und betonte die Konsequenz im Abschluss: „Es war schön rausgespielt über Manuel Posch zu unserem Stürmer, und der hat vom Elfmeterpunkt trocken eingeschossen.“ Mit dem 1:0 im Rücken ging es in die Pause, und genau dieser Vorsprung gab der Raiding-Elf die nötige Ruhe, um nach dem Wechsel kontrolliert zu verteidigen, ohne sich zu sehr hinten hineindrücken zu lassen.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie offener. Mannersdorf legte körperlich zu, schob die Linien höher und suchte Standards. Drabeck beschrieb das Kräfteverhältnis nüchtern: „In der ersten Halbzeit waren wir ein bisschen besser, in der zweiten Halbzeit war es gleichwertiger.“ Gerade im Zweikampf spürte Raiding den Druck des Gegners, wie der Trainer einräumte: „Mannersdorf war körperlich überlegen, größer und stabiler, aber wir haben gut dagegengehalten und es über neunzig Minuten gut gelöst.“ Die heikelste Szene hob er ausdrücklich hervor: „Zum Schluss, bei der letzten Aktion nach einem Corner für Mannersdorf, hatten wir großes Glück mit einem Stangenköpfler.“ Viel mehr ließ Raiding aber nicht zu – das Bollwerk stand, und vorne reichte der Treffer von Yeo.
Warum es am Ende trotz Druck und Duellen auf Augenhöhe reichte, erklärte Drabeck deutlich mit dem Miteinander auf dem Platz. „Die größte Stärke ist wie in den letzten Wochen die geschlossene Mannschaftsleistung: Einer macht für den anderen die Meter. Wenn einer einen Fehler macht, ist der nächste da und bügelt es aus“, sagte der Raiding-Trainer und ergänzte, dass jeder mit seiner eigenen Leistung die Mannschaftsleistung anhebt. Selbstkritik schwang dennoch mit: „Es gibt in jedem Spiel Verbesserungsansätze. Mit den drei Punkten ist man an dem Tag zufrieden, und was nicht so gut war, probieren wir nächstes Mal besser zu machen.“ Auch zur Leitung des Unparteiischen äußerte er sich gelassen: „Im Großen und Ganzen hat die Schiedsrichterleistung über neunzig Minuten gepasst.“
Mit dem Sieg geht Raiding gefestigt in die verbleibenden Aufgaben. In der aktuellen Tabelle hält Raiding nach 26 Runden bei 31 Punkten und rangiert auf Platz 11, Mannersdorf hat 26 Zähler und liegt auf Rang 14 – der Abstand beträgt fünf Punkte. Drabeck blickt daher pragmatisch nach vorne: „Wir sind mit der Aufstellung zufrieden, wollen die letzten vier Matches gut absolvieren und uns als Verein neu aufstellen.“ Genau darauf baut der Trainer: weiter kompakt stehen, die Laufarbeit hochhalten und aus einer geschlossenen Einheit heraus die nötigen Zähler einsammeln, damit die stabile Phase der letzten Wochen ein sauberes Ende findet.