Deutlicher Heimsieg in der 1. Klasse Mitte: Der SV Forchtenstein bezwang die SPG Rabnitztal mit 5:1 und legte schon zur Pause mit 2:0 vor. Trainer Ronald Spuller sprach von einer klaren Angelegenheit und hob die starke Arbeit seiner Mannschaft im Umschalten hervor. "Es war schnell klar, dass wir dieses Spiel gewinnen werden", sagte er und verwies auf den frühen Führungstreffer als Wegbereiter für einen souveränen Auftritt, mit dem Forchtenstein oben weiter Druck macht.

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Von Beginn an hatte Forchtenstein mehr vom Spiel und suchte konsequent den Weg nach vorne. Der frühe Dosenöffner fiel nach gut zwanzig Minuten: In der 21. Minute stellte Christoph Krenn auf 1:0. Für Ronald Spuller war genau dieser Moment der Schlüssel. "Das 1:0 ist oft entscheidend, danach kann das Spiel in eine gute Richtung gehen", erklärte der Trainer. Seine Elf legte nach und erhöhte in Minute 32 durch Dejan Lukic auf 2:0. Mit diesem beruhigenden Polster ging es in die Pause. Nach dem Wechsel blieb das Heimteam am Drücker: Dino Guc traf kurz nach Wiederbeginn zum 3:0 (49.) und legte in der 64. Minute noch einmal nach. Spätestens da war die Partie entschieden. Julian Strodl stellte in Minute 69 sogar auf 5:0, ehe Rabnitztal durch Dominik Morth in der 87. Minute den Ehrentreffer zum 5:1 setzte.
Im Gespräch nach der Partie blieb Ronald Spuller bei seiner klaren Linie. "Ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass nur wir gewinnen können, und das blieb bis zum Ende so", sagte der Coach. Vor allem das Verhalten beim Ballgewinn und Ballverlust gefiel ihm. "Wir waren extrem gut in den Umschaltphasen, von defensiv auf offensiv und umgekehrt. Das war der Schlüssel zum Sieg." Dass seine Mannschaft nach dem 1:0 noch mutiger wurde, wollte er ebenfalls herausstreichen: "Nach dem ersten Tor sind wir noch besser ins Spiel gekommen und haben uns mehr zugetraut." Dazu passte die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, fünf Treffer zu den richtigen Zeitpunkten. "Wir sind körperlich sehr gut drauf, das müssen wir auch in den letzten Spielen abrufen", so Spuller.
Bei allem Jubel fand Spuller auch Worte für den Gegner. "Rabnitztal hat Qualität. Vorne haben sie Spieler, die wehtun können, wenn man sie ins Spiel kommen lässt", sagte er und fügte an: "Wir haben es zum Glück gut neutralisiert." Das späte 5:1 durch Dominik Morth änderte an der klaren Marschrichtung wenig. Positiv fiel dem Forchtenstein-Coach zudem die Leitung am Platz auf: "Die Schiedsrichterleistung war richtig gut. Es war ein sehr faires Spiel, es gab über neunzig Minuten keine strittigen Situationen." Mit dem Dreier nach Runde 26 hält Forchtenstein laut aktueller Tabelle bei 62 Punkten und bleibt einen Zähler hinter ASK Weppersdorf dran, Rabnitztal steht bei 36 Punkten auf Rang acht. Mit diesem Auftritt nimmt Forchtenstein Schwung für die kommenden Wochen mit.