Deutlicher Auswärtssieg für den SV Antau in der 1. Klasse Mitte: Beim SC Unterpullendorf setzte sich Antau mit 5:0 durch und führte schon zur Pause 2:0. Trainer Vinko Kopic sprach nach den 90 Minuten von einem runden Auftritt seiner Mannschaft und nannte neben dem frühen Führungstor vor allem einen parierten Elfmeter als Knackpunkt. In der zweiten Hälfte legten die Gäste entschlossen nach, nutzten ihre Chancen eiskalt und nahmen drei klare Punkte mit nach Hause.

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Antau erwischte einen Traumstart: Bereits in Minute 2 besorgte Stefan Hahnekamp das 0:1 und gab dem Spiel die Richtung. Vinko Kopic ordnete die Partie aus seiner Sicht klar ein: "Über die 90 Minuten war es eine klare Sache für uns. Das hat das Ergebnis dann auch widergespiegelt." Der Antauer Plan griff früh, Unterpullendorf fand zunächst kaum Antworten. Die Szene, die Kopic als Schlüssel bezeichnete, trug sich noch vor dem 0:2 zu: "Entscheidend war der gehaltene Elfmeter von unserem Tormann, und im Gegenzug schießen wir das 2:0." Das zweite Tor fiel in Minute 31 durch Mario Hötschl, der einen Antauer Angriff kühl abschloss. Mit dem komfortablen 0:2 ging es in die Kabinen, der Grundstein für einen souveränen Auswärtssieg war gelegt.
Aus der Halbzeit kamen die Gäste mit noch mehr Zug. "Teamgeist. Wir sind wirklich als Team aufgetreten, haben jeden Zweikampf angenommen, sind mehr Meter gelaufen als der Gegner und haben alles umgesetzt, was wir in der Kabine besprochen haben", erklärte Kopic. Auf dem Platz zeigte sich das schnell am Ergebnis: Mario Hötschl legte nach der Pause gleich doppelt nach, traf in der 55. und nur eine Minute später in der 56. zum 0:3 und 0:4. Unterpullendorf brachte in dieser Phase wenig zustande. "In der ersten Halbzeit waren sie noch sehr gut im Spiel, in der zweiten Halbzeit, muss ich ehrlich sagen, sehr blutleer", so Kopics Einschätzung zum Gegner. Kleine Schönheitsfehler sah er nur in der Abstimmung hinten: "In gewissen Verteidigungssituationen hätten wir besser kommunizieren müssen, aber das hat sich von Minute zu Minute stabilisiert."
Den Schlusspunkt setzte ein Routinier: In Minute 80 sorgte Mark Hergovits mit dem 0:5 für das Endergebnis. Kopic nahm sich Zeit für ein persönliches Dankeschön: "Ich bedanke mich bei Mark Hergovits für seinen Einsatz. Unser Oldie braucht wieder mal nur zehn, fünfzehn Minuten – er hat sich dieses Tor verdient." Strittige Szenen? Aus Antauer Sicht nicht. "Wir hatten vielleicht Glück, dass wir in gewissen Situationen nicht noch mehr gelbe Karten bekommen haben. Der Schiedsrichter hat ein bisschen härter spielen lassen, aber im Großen und Ganzen war’s eine gute Schiedsrichterleistung", sagte Kopic. In Runde 26 festigt Antau damit einen Platz im Mittelfeld (Rang 10), Unterpullendorf liegt auf Platz 13. Für Kopic zählt vor allem der Auftritt: geschlossen, lauffreudig, zielstrebig.