In der 1. Klasse Mitte setzte sich der SC Kroatisch Geresdorf am 28. Spieltag mit 3:1 gegen den Sportverein Loipersbach durch. Die Hausherren hatten über weite Strecken mehr vom Spiel und nutzten zwei Schlüsselszenen eiskalt: erst ein Tormannfehler vor der Pause, dann ein Elfer nach dem Seitenwechsel. Loipersbach verkürzte spät, doch Geresdorf setzte kurz vor Schluss den Deckel drauf. Trainer Andreas Gruber sprach von einer reifen Vorstellung seiner Mannschaft – und von einem Nachmittag, an dem Routine und Effizienz den Ausschlag gaben.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Geresdorf startete mit klarer Marschroute und überließ dem Gegner zunächst den Ball. Andreas Gruber erklärte dazu: „Wir haben Loipersbach den Ball überlassen und sind defensiv gut gestanden.“ Nach rund einer halben Stunde änderte der Coach den Zugriff: „Dann haben wir das Kommando übernommen und mehr Ballbesitz gehabt.“ Das 1:0 fiel in Minute 43: Fabian Buranits staubte ab, nachdem dem Gäste-Keeper der Ball unglücklich entglitt. Gruber beschrieb die Szene so: „Der Tormann hatte den Ball schon in der Hand, ist mit dem eigenen Verteidiger zusammengeprallt, und unser Stürmer musste nur noch einschieben.“ Mit der knappen, aber verdienten Führung ging es in die Kabinen.
Nach der Pause legte Geresdorf zu und schaffte sich früh Luft. In der 54. Minute stellte Alen Csizmadia auf 2:0 – nach Foul des Gästekeepers gab es Elfmeter, den der Offensivmann sicher verwandelte. „Der Elfer war klar, da braucht man nicht viel diskutieren“, betonte Gruber. Loipersbach gab sich nicht auf und kam in der 80. Minute durch Luca Sedlatschek zum Anschluss. Die Heimelf blieb jedoch ruhig, ließ hinten wenig zu und fand die passende Antwort: In der 87. Minute sorgte Tamas Horvath mit dem 3:1 für die Entscheidung und sicherte den verdienten Heimsieg.
Es war ein heißer Nachmittag, der beiden Teams viel abverlangte. „Aufgrund der Hitze war es für beide schwer, ein sauberes Spiel aufzuziehen“, sagte Gruber, der zugleich die Reife seiner Elf hervorhob: „Summa summarum waren wir über 90 Minuten klar besser. Der Unterschied liegt darin, dass wir die routinierteren Spieler haben – und die bringen ihre Qualität auf den Platz.“ Ein Sonderlob gab es für das Gespann: „Es gab keine strittigen Situationen. Die Schiedsrichterleistung war top, auch der 15-jährige Assistent war tadellos.“
Vor rund 200 bis 220 friedlichen Zuschauern feierten die Heimfans ein 3:1. In der Tabelle hält Geresdorf mit nun 52 Punkten Platz vier, Loipersbach bleibt mit 35 Zählern im gesicherten Mittelfeld.