In der 1. Klasse Mitte holte der SV Forchtenstein beim Sportclub Dörfl einen abgeklärten 2:0-Auswärtssieg. Dino Guc stellte früh die Weichen, nach der Pause sorgte Nico Korner für klare Verhältnisse. Forchtensteins Obmann Gerhard Leitner sprach von „Sommerfußball“ bei Hitze, sah seine Mannschaft aber als das aktivere Team und sprach von einem „gerechten Sieg“. Zur Pause lag Forchtenstein mit 1:0 vorne, am Ende stand ein kontrollierter 0:2-Auswärtssieg – und viele zufriedene Gesichter bei den Gästen.

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Bei hohen Temperaturen erwischten die Gäste den besseren Start und machten gleich klar, in welche Richtung es gehen sollte. „Forchtenstein war dominierend. Es war wegen der Hitze Sommerfußball, aber es war ein gerechter Sieg von Forchtenstein“, bilanzierte Obmann Gerhard Leitner. In der 16. Minute schlug Dino Guc zu und stellte auf 0:1 – das frühe Tor gab dem Favoriten die nötige Sicherheit. „Mit dem 1:0 war die Richtung vorgegeben“, so Leitner, der dem SC Dörfl dennoch attestierte, beherzt gegengehalten zu haben. „Die Heimelf hat brav gekämpft. Der kleine Platz liegt ihnen, für uns war das eher ungewohnt.“ Trotz der umkämpften Phasen blieb Forchtenstein geduldig, hielt den Ball in den eigenen Reihen und ging mit einer verdienten 1:0-Führung in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ Forchtenstein nichts anbrennen, blieb das aktivere Team und wartete auf den Moment zur Vorentscheidung. Der kam in Minute 62: Nico Korner traf zum 0:2 und stellte die Weichen endgültig auf Auswärtssieg. „Das 1:0 in der 16. Minute und dann das 2:0 in der 62. Minute – damit war alles klar“, brachte es Leitner auf den Punkt. Dörfl mühte sich weiter, kam über viel Einsatz und Laufbereitschaft, doch zwingende Antworten blieben rar. Leitner sprach von einer insgesamt ruhigen Partie ohne Aufreger: „Es gab keine strittigen Szenen. Bei der Hitze war es nicht schwer zu pfeifen.“ Forchtenstein kontrollierte die Schlussphase, ließ hinten wenig zu und spielte den Zwei-Tore-Vorsprung konzentriert nach Hause.
In der Analyse hob Leitner vor allem die Geschlossenheit seiner Mannschaft hervor: „Das ganze Kollektiv war super. Herauszuheben ist keiner, das Team war großartig.“ Besonders stolz ist der Obmann auf die starke lokale Achse: „Wir hatten in der Startelf neun Forchtensteiner und am Ende mit den Wechseln rund 14. Was will man da noch verbessern?“ Sportlich steht Forchtenstein nach 28 Runden mit 66 Punkten auf Rang zwei, und laut Leitner ist der Aufstieg in die zweite Liga fix. Dazu setzte es noch einen perfekten Rahmen: „Unsere Reserve ist Meister – und zu meinem Geburtstag war das das schönste Geschenk.“ Fürs kommende Wochenende kündigte er an, dass das Samstagsspiel wegen des Champions-League-Finales vorverlegt werden soll – 15 Uhr bei der Kampfmannschaft und 13 Uhr bei der Reserve. „Offiziell ist es noch nicht bestätigt, das erledigen wir morgen beim Verband“, so Leitner, der auch eine kleine Danke-Aktion parat hat: „Für unsere Saisonkartenbesitzer gibt es ein Essen und ein Freigetränk am Sportplatz, Ausgabe beim Eingang bei der Kantine.“ Und zum Schluss schickt der Obmann eine klare Botschaft an die Fans: „Wir sehen uns nächstes Jahr in der Zweiten Liga Mitte.“