Meisterstück am letzten Spieltag: In der 1. Klasse Mitte gewann der ASK Weppersdorf gegen den UFC Mannersdorf 4:1 (1:0). Ein Hattrick von Gabor Markus und ein später Treffer von Jonas Durda sorgten für klare Verhältnisse, der Ehrentreffer fiel kurz vor Schluss. Co-Trainer Lorandt Schuller sprach von einer von Beginn an einseitigen Partie, lobte den fairen Rahmen – und mahnte trotz des Titeljubels die bessere Chancenauswertung ein.

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Weppersdorf legte einen Traumstart hin. Schon in der 1. Minute stellte Gabor Markus auf 1:0, womit der Ton gesetzt war. Co-Trainer Lorandt Schuller schilderte den Auftakt so: "Nach 18 Sekunden haben wir 1:0 geführt. Über links haben wir uns durchgesetzt, nach einem Stanglpass hat Gabor Markus abgeschlossen. Besser kann es nicht losgehen." Danach blieben die Gastgeber am Drücker. "Wir haben die komplette erste Halbzeit dominiert, aber unsere Chancen nicht genutzt", ärgerte sich Schuller trotz der Pausenführung.
Nach dem Seitenwechsel ging es dann Schlag auf Schlag: Markus legte in Minute 58 zum 2:0 nach und schnürte nur vier Minuten später (62.) den Hattrick zum 3:0. "Der Knackpunkt war das 2:0 durch Gabor Markus. Da hat der Gegner in dem Moment aufgegeben", meinte Schuller. Jonas Durda erhöhte in der 77. Minute auf 4:0, ehe Mannersdorfs Filip Omazic in der 86. Minute den 4:1-Endstand herstellte. Der Sieg war zu diesem Zeitpunkt längst eingetütet.
Aus Trainersicht war die Frage nach dem Sieger früh beantwortet. "In den ganzen 90 Minuten stand nie zur Debatte, wer gewinnt. Wir waren die ganze Zeit besser. Es war nur die Frage, wie hoch wir gewinnen", fasste Schuller die Kräfteverhältnisse zusammen. Gleichzeitig blieb der Co-Trainer in der Einordnung nüchtern. "Die Leistung war insgesamt durchschnittlich. Beim Gegner haben ein paar wichtige Spieler gefehlt, und bei uns war wegen des Meistertitels etwas Druck und Nervosität dabei, aber das haben wir gut überstanden." Ganz zufrieden war er dennoch nicht: "Wir müssen an der Chancenauswertung arbeiten. Statt 1:0 hätten wir zur Pause 3:0 oder 4:0 führen müssen. Sonst bekommen wir in der zweiten Liga Probleme." Diese klare Ansage passte zum Spielbild: viel Kontrolle, viele Möglichkeiten – und das Gefühl, dass ein noch höheres Ergebnis möglich gewesen wäre.
Für Mannersdorf fand Schuller respektvolle Worte. "Der Gegner war sehr diszipliniert, stand tief, mit vielen Spielern und hat auf lange, hohe Bälle sowie Konter gesetzt. Profitieren konnten sie erst ganz zum Schluss." Auch zum Auftritt der Unparteiischen äußerte er sich positiv: "Strittige Szenen gab es nicht. Es war eine sehr faire Partie, und der Schiedsrichter hatte eine leichte Aufgabe und hat brav gepfiffen."
Mit dem 4:1 beschließt Weppersdorf die Saison als Tabellenführer der 1. Klasse Mitte – ein Abschluss, der zur starken Serie passt. Schuller zog ein stolzes Gesamtfazit: "Ich bin sehr zufrieden mit der ganzen Saison. Über 110 Tore haben wir gemacht – das musst du erst einmal schaffen. Ich bin stolz auf die Mannschaft. In der zweiten Liga ist das Ziel der Klassenerhalt, und ich hoffe, dass wir zusammenbleiben."