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0:5 nach spätem Einbruch: Für HRVATI kippt das Spiel nach Rot und dem 0:2

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HRVATI
SC Dörfl

In der 1. Klasse Mitte hielt SPG HRVATI gegen Sportclub Dörfl lange gut dagegen, stand am Ende aber mit einem deutlichen 0:5 da. Michael Karall sah eine ausgeglichene erste Hälfte und machte vor allem die Szene rund um Ausschluss und das 0:2 als Wendepunkt aus. Danach nutzte Dörfl seine Chancen konsequent und zog in der Schlussphase noch klar davon.


Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

Image by StockSnap from Pixabay

Ausgeglichen bis zum Rückstand vor der Pause

So deutlich das Endergebnis am Papier auch aussieht, in der ersten Hälfte sah Karall eine Partie, die aus seiner Sicht lange offen war. "Die erste Halbzeit war eigentlich ausgeglichen. In den ersten dreißig Minuten hatten wir zwei, drei gute Chancen", sagte der Sektionsleiter nach dem Spiel. Gerade dieser Satz zeigt, warum der 0:5-Endstand bei den Gastgebern besonders schmerzte. HRVATI war zunächst im Spiel und hatte laut Karall durchaus Möglichkeiten, um selbst in Führung zu gehen. Stattdessen fiel in Minute 30 das 0:1 durch Kariem Shehata. Karall führte den Treffer auf einen Abwehrfehler zurück. Mit diesem Rückstand ging es auch in die Pause, obwohl die Gastgeber das Spiel bis dahin keineswegs schon aus der Hand gegeben hatten.

Minute 69 als klarer Knackpunkt

Den entscheidenden Einschnitt verortete Karall ganz klar in der zweiten Hälfte. In Minute 69 sah Clemens Toth die Rote Karte, wenig später erhöhte Csaba Varga auf 0:2. Karall schilderte die Szene rund um den Ausschluss und den folgenden Elfmeter sehr deutlich: "Der Ausschluss und der darauffolgende Elfmeter waren eigentlich der entscheidende Moment." Zuvor war HRVATI noch in Schlagdistanz, nach dem 0:2 und in Unterzahl veränderte sich das Spiel aber spürbar. "Dann haben wir zu zehnt nicht mehr so souverän gespielt", sagte Karall. Die Diskussion um diese Szene war aus seiner Sicht also zentral für den Verlauf, auch wenn er die Leistung des Schiedsrichters insgesamt nur als "durchschnittlich" einordnete und daraus kein eigenes großes Thema machen wollte.

Dörfl verteidigt gut und nutzt die Räume eiskalt

In der Schlussphase wurde das Ergebnis dann noch sehr deutlich, weil Dörfl die offenen Räume konsequent ausnutzte. Marcel Art traf in Minute 80 zum 0:3 und legte in der 89. sowie in der 90. Minute noch zwei weitere Tore nach. Karall formulierte das zugespitzt, aber treffend: "Bei jeder Ballberührung war ein Tor von ihm drin." Damit war auch der zweite Punkt angesprochen, den die HRVATI-Verantwortlichen als Unterschied zwischen beiden Mannschaften sahen. "Der Unterschied war die bessere Chancenauswertung in Dörfl", sagte Karall. Dazu kam, dass bei den Gastgebern schon vor dem Anpfiff personelle Probleme in der Offensive da waren. "Drei Offensivspieler, also Stammspieler, sind uns vor dem Match ausgefallen", erklärte er. Entsprechend schwertat sich HRVATI vorne, während Dörfl "relativ gut verteidigt" habe. So untermauerte der Tabellenführer seinen starken Saisonstart, während HRVATI nach einem lange offenen Spiel vor allem die Phase nach dem Ausschluss als bitteren Wendepunkt mitnahm.

1. Klasse Mitte: HRVATI : SC Dörfl - 0:5 (0:1)

  • 90
    Marcel Art 0:5
  • 89
    Marcel Art 0:4
  • 80
    Marcel Art 0:3
  • 70
    Csaba Varga 0:2
  • 30
    Kariem Shehata 0:1