In der 1. Klasse Mitte hat SPG HRVATI beim UFC Neckenmarkt mit 6:0 gewonnen und sich den Auswärtssieg nach einer deutlichen Steigerung nach der Pause geholt. Michael Karall sprach von einer zunächst zähen ersten Halbzeit, sah sein Team nach einer kleinen Umstellung aber klar besser. Für ihn kippte die Partie mit dem 2:0 endgültig, ehe ein später Hattrick den klaren Endstand herstellte.

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Michael Karall machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft nicht vom Anpfiff weg ins Rollen kam. „In der ersten Halbzeit haben wir uns noch recht schwergetan“, sagte der Sektionsleiter der Gäste. Entscheidend war aber, dass HRVATI trotz dieser Phase in Führung ging und sich davon nicht mehr abbringen ließ. Florian Horvath erzielte schon in der 19. Minute das 1:0, mehr stand bis zur Pause nicht auf der Anzeigetafel. Karall sah dabei wenig Gefahr von der anderen Seite und brachte es klar auf den Punkt: „Neckenmarkt hatte nicht wirklich Torchancen.“ So ging es mit einer knappen Führung in die Kabinen, ohne dass die Gäste zu diesem Zeitpunkt schon alles im Griff hatten.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild aus Sicht von HRVATI deutlicher. Karall verwies auf eine kleine Anpassung und formulierte es schlicht: „Nach einer kleinen Umstellung lief es besser.“ Genau in dieser Phase fiel auch das Tor, das für ihn den Ausschlag gab. Clemens Horvath erhöhte in der 53. Minute auf 2:0, und spätestens da war das Spiel aus Sicht der Gäste in die richtige Richtung gekippt. „Nach dem 2:0 hatte ich das Gefühl, dass das Spiel in unsere Richtung kippt“, sagte Karall. Dass Florian Horvath in der 78. Minute noch das 3:0 nachlegte, passte für ihn ins Bild. „Ausschlaggebend waren die Tore zum 2:0 und 3:0“, erklärte er, weil Neckenmarkt danach nicht mehr zurück ins Spiel fand.
Aus einem zunächst mühsamen Auswärtsspiel wurde am Ende noch eine ganz klare Angelegenheit. In der Schlussphase schraubte Philipp Gludovacz das Ergebnis mit Treffern in der 83., 84. und 86. Minute binnen weniger Minuten auf 6:0 und setzte damit den deutlichen Schlusspunkt. Karall sprach von einem verdienten Sieg und hob vor allem das Zusammenspiel seiner Mannschaft hervor. „Wir haben gut kombiniert und dann auch verdient gewonnen“, sagte er. Ganz zufrieden war er trotz der sechs Tore aber nicht, denn einen Punkt sprach er sofort an: „Bei der Chancenauswertung haben wir noch Luft nach oben. Unser Standardstürmer hat gefehlt, und das hat man gesehen.“ Umso deutlicher fällt der Erfolg in Neckenmarkt aus, und genau darin liegt für HRVATI auch der positive Schlusspunkt dieses Auftritts.