Nach dem Duell mit SC Apetlon in der 1. Klasse Nord ordnete Günther Wally, Trainer der NSC Juniors, die Partie mit klaren Worten ein. Sein Team erlebte eine von vielen Unterbrechungen geprägte Anfangsphase, steigerte sich nach der Pause deutlich und erkämpfte ein 1:1. Wallys Eindruck: „Anfangs war es ein zerfahrenes Spiel mit vielen Unterbrechungen und Pfiffen auf Kleinigkeiten. In der ersten Halbzeit war es insgesamt ausgeglichen.“ Prägende Stichworte dieses Abends: Geduld, Chancenverwertung und der Glaube daran, das spielerische Übergewicht künftig in drei Punkte umzusetzen.

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Die erste Halbzeit blieb zerfahren – viele Pfiffe, wenig Spielfluss. Passend dazu lag Apetlon früh vorne: Mark Füzföi traf zum 0:1. Zu strittigen Szenen meinte Wally: „Eigentlich nicht, außer dass Apetlon kurz nach dem 1:0 schon auf Zeit gespielt hat.“ Zur Pause stand es 0:1 – und die Juniors mussten reagieren.
Mit Wiederanpfiff gewannen die NSC Juniors merklich an Kontrolle und kamen zu mehreren Hochkarätern. Ein Stürmer der Hausherren umkurvte den Torhüter, doch ein Apetloner klärte auf der Linie. Kurz darauf verhinderte die Stange den Ausgleich, ein weiterer Weitschuss verfehlte das Tor. Der verdiente Treffer fiel schließlich doch: Rejjan Abazi stellte auf 1:1. „In der zweiten Halbzeit sind wir besser ins Spiel gekommen, haben uns viele Torchancen erspielt. Nach dem 1:1 drängten wir auf den Siegestreffer, aber leider haben wir die Chancen nicht genutzt“, so Wally.
Bei ruhenden Bällen sah Wally Licht und Schatten: „Bei den wenigen Cornern von Apetlon war es immer gefährlich, da sie starke Kopfballspieler haben. Unsere Corner waren heute nicht so gut. Trotzdem haben wir uns daraus einige Chancen erspielt, aber leider keinen Treffer erzielt.“ Die Rahmenbedingungen passten: „Der Platz war in optimalem, tadellosem Zustand. Von den Rängen kamen einige Emotionen, am Ende war es insgesamt ein ziemlich ausgeglichenes Spiel.“ Unterm Strich bleibt ein 1:1 – und eine klare Hausaufgabe: Chancen konsequent nutzen. Oder wie Wally es zusammenfasst: „Was für uns wichtig ist: dass wir die Torchancen, die wir uns erspielen, endlich nutzen, sie in einen Sieg ummünzen und drei Punkte mitnehmen.“