Im Duell zwischen dem SC Apetlon und dem FC Hill Jois in der 1. Klasse Nord zeigte sich Trainer Peter Slosarek nach dem Abpfiff vor allem mit der Effizienz seiner Mannschaft zufrieden. Er sprach von weitgehend ausgeglichenem Ballbesitz, sah Apetlon vor allem bei Standards gefährlich und bewertete den Auswärtssieg aufgrund der klareren Möglichkeiten als verdient. Zwei Treffer seines Teams wurden wegen Abseits aberkannt; eine dieser Entscheidungen hinterfragte er kritisch.

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„Ballbesitz war fast gleich, aber die effektiveren Chancen hatten wir“, ordnete Peter Slosarek den Spielverlauf ein. Das Ergebnis sei verdient, weil seine Elf die klareren Möglichkeiten herausgespielt und ihre Abläufe sauber abgerufen habe – auch wenn zwei Tore wegen Abseits nicht zählten. Eine Abseitswertung stellte er dabei ausdrücklich infrage: „Eines der beiden aberkannten Tore war vielleicht nicht abseits.“
Die heiklen Momente sah Slosarek vor allem nach ruhenden Bällen des Gegners: „Der SC Apetlon war meist nur durch Standardsituationen, besonders durch Eckbälle, gefährlich.“ Defensiv habe seine Elf diese Phasen insgesamt ordentlich verteidigt, die entscheidenden zweiten Bälle besser gesichert und sich selbst drei bis vier wirklich gute Aktionen erspielt – zusätzlich zu den beiden aufgrund von Abseits aberkannten Treffern.
Die Klarheit vor dem Tor zeigte sich in den entscheidenden Szenen: In der 37. Minute brachte Lazar Knezevic den FC Hill Jois mit 1:0 in Führung; mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. In der Schlussminute sorgte Sebastian Schuber mit dem 2:0 für die Entscheidung. Die Atmosphäre auf dem Platz beschrieb Slosarek als angenehm fair: „Es war ein sehr faires Spiel.“ Mit Blick nach vorn bleibt der Trainer bodenständig: „Wir werden versuchen, unsere Leistung abzurufen und dann von Spiel zu Spiel schauen, was dabei herauskommt.“