Deutlicher Heimsieg in der 1. Klasse Nord: Der ASV Raiffeisenbank Zurndorf besiegte den SC Frauenkirchen mit 4:0. Trainer Miroslav Milosevic sprach von einem über weite Strecken einseitigen Spiel und stellte den frühen Dosenöffner in Minute 13 heraus. Matchwinner war Andras Winkler mit drei Treffern und einer Vorlage, dazu traf Daniel Reiter. "Wir haben das Spiel über 90 Minuten kontrolliert", sagte Milosevic zufrieden und lobte vor allem das Tempo und die Zielstrebigkeit seiner Mannschaft.

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Zurndorf griff die Partie vom Anpfiff weg energisch an, setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest und ließ den Ball sauber durch die eigenen Reihen laufen. Miroslav Milosevic beschrieb den Auftakt klar: "Es war eigentlich ein einseitiges Spiel. Wir haben von Anfang an dominiert und über 90 Minuten sehr gut kontrolliert." Das 1:0 fiel folgerichtig nach 13 Minuten: Andras Winkler netzte, und der Trainer hob die Entstehung besonders hervor. "Es war ein sehr schön herausgespielter Treffer: Unser Stürmer wurde angespielt, dann ein Doppelpass mit dem Flügel, am Ende hat Winkler vollendet. Ein richtig schöner Spielzug." Der Vorteil gab Sicherheit, die Blau-Weißen blieben am Drücker und erspielten sich weitere Möglichkeiten. "Wir hätten in der ersten Halbzeit anhand der großen Chancen mindestens 3:0 führen müssen", haderte Milosevic nur kurz mit der Auswertung. Zur Pause stand es trotzdem "erst" 1:0, die Spielkontrolle blieb aber klar bei den Hausherren.
Aus der Kabine kam Frauenkirchen aktiver, Zurndorf ließ für einen Moment die Zügel locker. "Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir zehn bis fünfzehn Minuten nicht so aggressiv in den Zweikämpfen und nicht so gut im Spiel", räumte Milosevic ein. Genau in diese Phase hinein verteidigten die Gastgeber jedoch ruhig und fanden anschließend schnell zurück zu ihrem Rhythmus – und diesmal passte auch die Ausbeute. In Minute 64 stellte Daniel Reiter auf 2:0, nur drei Minuten später legte Andras Winkler das 3:0 nach, und in der 70. Minute schnürte Winkler mit dem 4:0 seinen Dreierpack. Der Trainer nickte: "Mit der Chancenauswertung haben wir es in der zweiten Halbzeit besser gemacht." Auf die Frage nach dem Unterschied zwischen den Teams sagte er deutlich: "Wir haben einfach viel schneller gespielt, waren zielstrebiger Richtung Tor, ideenreicher und haben viel mehr Chancen kreiert – und sie auch gut ausgenutzt." Damit war die Messe gelesen, Zurndorf brachte den klaren Sieg abgeklärt nach Hause.
In seiner Analyse hob Milosevic die klare Handschrift seiner Mannschaft hervor. "Wir haben den Ball sehr gut und sehr schnell laufen gelassen. Wir haben die Zwischenräume bespielt, wo der Gegner nicht wusste, wer wen decken soll." Auch die Balance überzeugte ihn: "Hinten sind wir sehr kompakt gestanden. Im Großen und Ganzen war das eine souveräne Leistung." Den Gegner sah er nur in einem kurzen Fenster nach der Pause auf Augenhöhe. "Frauenkirchen hat versucht, etwas fürs Spiel zu machen, aber über 90 Minuten waren wir die dominantere Mannschaft." Besonders viel Lob bekam Andras Winkler: "Ich möchte einen Mann des Spiels hervorheben: Andras Winkler – drei Tore, eine Vorlage." Dass es ein ruhiger Fußballabend blieb, rundete sein Fazit ab: "Es gab keine strittigen Situationen und der Schiedsrichter hatte das Spiel sehr gut unter Kontrolle." Mit dem 4:0 untermauert Zurndorf seine gute Position im Spitzenfeld der Liga, Frauenkirchen bleibt im hinteren Tabellendrittel. Auf dieser Leistung wollen die Hausherren in den nächsten Wochen aufbauen – mit demselben Tempo, derselben Zielstrebigkeit und derselben Kompaktheit.