Spielberichte

Joachim Parapatits (Trainer SV KB-Performance Rechnitz): "Die Null war der Schlüssel zum Erfolg"

ASK Schlaining
SV Rechnitz

In der 27. Runde der II. Liga Süd gewann der SV KB-Performance Rechnitz beim ASKÖ Schlaining mit 0:1. Das Goldtor erzielte in Minute 36 Roland Milan Szanto, zur Pause stand es 0:1. Für Rechnitz-Trainer Joachim Parapatits war es ein Abend der klaren Tugenden: "Das war ein sehr rassiges, sehr intensives Spiel." Am Ende gab für ihn die Defensive den Ausschlag: "Wenn man zu null spielt, war das der Schlüssel zum Erfolg." Gleichzeitig betonte er den Respekt vor starken Schlainingern und sprach von einem "glücklichen, aber nicht unverdienten" Auswärtssieg.


Zweikampf zwischen zwei Fußballspielern in Schwarz und Grün

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Intensiver Start, Führung zur rechten Zeit – Szanto trifft nach 36 Minuten

Vom Anpfiff weg ging es zur Sache, beide Teams suchten die Zweikämpfe und hielten das Tempo hoch. "Das war ein sehr rassiges, sehr intensives Spiel", beschrieb Joachim Parapatits die ersten Minuten, in denen viel Dynamik, aber wenig Zählbares herausschaute. Nach rund einer halben Stunde fiel der entscheidende Stich: In der 36. Minute traf Roland Milan Szanto zum 0:1. "Das 1:0 war wichtig für uns, hat uns noch mehr Selbstvertrauen gegeben. Der Gegner musste dann mehr riskieren", erklärte der Rechnitz-Coach. Bis zur Halbzeit änderte sich am Resultat nichts, mit dem knappen Vorsprung ging es in die Kabinen. Nach dem Wechsel blieb Schlaining am Drücker, suchte den Ausgleich, während Rechnitz auf Umschaltmomente setzte. "Wir haben dann im Konter die Chancen gehabt", so Parapatits, der seine Mannschaft in dieser Phase sehr diszipliniert sah.

Kompakt gestanden, eiskalt verteidigt – Keeper als sicherer Rückhalt

Rechnitz legte den Fokus klar auf die Arbeit gegen den Ball – und das trug über 90 Minuten. "Die Defensive war sehr stark. Wir sind sehr kompakt gestanden, haben auf Konter gespielt", fasste Parapatits zusammen. Das Team rückte im richtigen Moment, ließ wenig hinter die letzte Linie zu und hielt die wichtigen Zonen eng. In den brenzligen Augenblicken war der Rückhalt zwischen den Pfosten da. "Unser Tormann hat sensationell gehalten", betonte der Trainer und hob damit jene Momente hervor, in denen der Ausgleich möglich schien. Genau diese Mischung – sauber verteidigen, konsequent arbeiten, Nadelstiche setzen – hielt Schlaining auf Distanz. "Wenn man zu null spielt, war das der Schlüssel zum Erfolg", wiederholte Parapatits, der die Ruhe seiner Mannschaft in der Schlussphase lobte, als sie das 0:1 trocken nach Hause brachte.

Strittige Szene vor der Pause, viel Respekt – Rechnitz festigt Rang fünf

Ganz ohne Gesprächsstoff blieb der Abend nicht. "Vor der Halbzeit haben wir eine rote Karte gefordert. Kann man geben, muss man nicht geben", sagte Parapatits nüchtern. Der Unparteiische ließ weiterspielen, die Partie blieb offen – und genau das gefiel dem Coach, der den Fokus schnell wieder aufs Sportliche lenkte. "Der Gegner war sehr stark", betonte er mehrfach, und ordnete den Dreier ehrlich ein: "Es war ein bisschen ein glücklicher Sieg, aber auch nicht unverdient. Großer Respekt vor dem Gegner." Mit dem Auswärtssieg hält Rechnitz laut Tabelle bei 43 Punkten und rangiert auf Platz fünf, Schlaining steht mit 38 Zählern auf Rang acht. Für die letzten Runden gilt bei den Südburgenländern die einfache Formel dieses Abends: kompakt bleiben, Chancen im Umschalten nutzen – und hinten die Null so oft wie möglich sichern.

II. Liga Süd: Schlaining : Rechnitz - 0:1 (0:1)

  • 36
    Roland Milan Szanto 0:1