In der 1. Klasse Nord setzte sich der UFC Pamhagen mit 2:0 gegen den SC Apetlon durch. Nach einer Nullnummer zur Pause belohnte sich Pamhagen spät: Lukas Mihalik traf in Minute 72 aus der Distanz zum erlösenden 1:0, Miroslav Kubasak legte in der 86. Minute nach. Trainer Dominik Gindl sprach von „klarer Überlegenheit über neunzig Minuten“, ärgerte sich aber über die lange fehlende Effizienz und lobte zugleich das konzentrierte Auftreten seiner Mannschaft.

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Pamhagen hatte mehr vom Spiel und setzte früh ein Ausrufezeichen. „Über die gesamte Spielzeit waren wir die gefährlichere Mannschaft“, erklärte Trainer Dominik Gindl. Gleich zu Beginn krachte der Ball zweimal an die Latte, dazwischen liefen immer wieder Angriffe auf das Tor der Gäste. Apetlon stand tief und lauerte auf Konter, Pamhagen ließ sich davon aber nicht beirren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bot sich die größte Chance, doch sie blieb ungenutzt. „Mit dem Halbzeitpfiff haben wir das leere Tor nicht getroffen“, so Gindl trocken.
Nach dem 0:0 zur Pause blieb sein Team am Drücker – und als Lukas Mihalik in der 72. Minute aus der Distanz abzog, war der Bann gebrochen. „Mit dem 1:0 und wenig Reaktion vom Gegner war klar, dass wir die drei Punkte holen“, sagte der Coach. In der 86. Minute machte Miroslav Kubasak mit dem 2:0 den Deckel drauf.
In seiner Analyse fand Dominik Gindl deutliche Worte. „Wir waren über neunzig Minuten dominierend“, stellte er fest. Pamhagen spielte konsequent nach vorne, suchte schnell den Abschluss und zwang den Gästetorhüter immer wieder zu Eingriffen. „Wir haben im Umschaltspiel gut gearbeitet und den Tormann gezielt geprüft.“ Apetlon kam zwar zu einzelnen Konteransätzen, doch die Hausherren hatten die Partie im Griff. „Es war über die ganze Dauer Druck auf das Apetloner Tor“, erklärte Gindl und erinnerte an die verpassten Großchancen vor der Pause sowie die zwei Lattentreffer. Für die Entscheidung sorgte dann der Distanzschuss von Mihalik, ehe Kubasak spät nachlegte. „Gott sei Dank hat Lukas Mihalik das Spiel mit einem Distanzschuss auf unsere Seite gezogen“, meinte der Trainer, der zugleich die konzentrierte Teamleistung hervorhob.
Auch zum Gegner fand Gindl klare, aber faire Worte. „Apetlon hat sehr defensiv gestartet und auf seine Konter gewartet. Der Stürmer Lukas Matz ist einer der schnellsten Spieler der Liga, aber wir haben uns darauf eingestellt.“ Aus seiner Sicht fehlte den Gästen an diesem Tag der letzte Zugriff: „Ich denke, dass Apetlon heute nicht mit dem Eifer und der Kraft gespielt hat, die es braucht.“ Lob gab es für das Gespann: „Es gab keine strittigen Szenen, die Schiedsrichterleistung war sehr, sehr gut.“
Mit Blick nach vorne setzt Pamhagen nun auf Regeneration. „Jetzt ist Sommerpause, wir regenerieren. Nächste Saison müssen wir konstanter werden und vor allem unsere Tore machen. Wenn das Chancenverhältnis heute vielleicht zehn zu eins oder zwei war und wir nur zwei Tore machen, dann muss das besser werden“, so Gindl zum Abschluss.