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„Die erste Halbzeit war unglaublich“ – Apetlon legt mit Gonda-Tor den Grundstein

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SC Apetlon
SC Frauenkirchen

In der 1. Klasse Nord hat SC Apetlon am Sonntag SC Frauenkirchen mit 1:0 besiegt und damit ein Duell im Spitzenfeld für sich entschieden. Trainer Clemens Mahr führte den Heimsieg vor allem auf eine starke erste Halbzeit und eine geschlossene Mannschaftsleistung zurück. Nach dem Treffer von Dalibor Gonda früh in der Partie blieb Apetlon vorne entschlossen und verteidigte den knappen Vorsprung nach der Pause mit viel Einsatz.


Pinker Fußball neben Torstange

Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash

Frühe Führung, starke erste Hälfte

Apetlon belohnte sich schon in der 15. Minute, als Dalibor Gonda das einzige Tor des Nachmittags erzielte. Damit bekam die Partie genau jene Richtung, die sich Clemens Mahr erhofft hatte. Der Trainer machte nach dem Schlusspfiff keinen Hehl daraus, dass für ihn vor allem der Auftritt vor der Pause den Ausschlag gegeben hat. „Die zweite Halbzeit war natürlich schwieriger zu spielen. Wenn du 1:0 in Führung bist, hätten wir schon das zweite nachlegen müssen“, sagte Mahr. Gerade deshalb hob er die ersten 45 Minuten besonders hervor: „So wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind, war das wirklich unglaublich.“ Mit dem 1:0 ging es auch in die Kabinen, und aus Sicht der Gastgeber war diese Führung zu diesem Zeitpunkt der verdiente Lohn für einen sehr geschlossenen Auftritt.

Von vorne bis hinten als Mannschaft gearbeitet

Dass Apetlon diesen knappen Vorsprung ins Ziel brachte, erklärte Mahr vor allem mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft als Einheit aufgetreten ist. Für ihn war es kein Sieg, der an einem einzelnen Spieler hing, auch wenn Gonda mit seinem Treffer den Unterschied machte. „Von vorne bis hinten war das eine kollektive Leistung. Der Wille und das Miteinander waren da“, sagte der Trainer. Besonders wichtig war ihm dabei der Hinweis auf die Zusammensetzung des Teams. „Man sieht einfach, dass wir ein richtiges Team sind. Obwohl wir eine junge Mannschaft sind, passt es einfach. Ob das unsere Legionäre sind oder unsere Eigenen – man sieht, dass wir an einem Strang ziehen.“ Gerade in einem engen Spiel wie diesem bekommt so eine Aussage Gewicht, weil es oft genau diese Geschlossenheit ist, die am Ende den Ausschlag gibt.

Das 1:0 als Knackpunkt gegen einen starken Gegner

Für Mahr war auch völlig klar, welcher Moment das Spiel entschieden hat. „Natürlich war das 1:0 der wichtigste Moment. In solchen Spielen musst du das machen“, sagte er. Zugleich ordnete er die Szene nüchtern ein und verzichtete auf große Ausschmückungen. Die Aktion sei „etwas glücklich“ gewesen, meinte der Trainer, doch genau darum müsse man in solchen Situationen bereit sein. Dann verwies er auf den Torschützen, der in dieser Partie den Unterschied ausmachte: „Wenn Dalibor Gonda im Sechzehner zum Ball kommt, wird es immer gefährlich.“ Dass gegen Frauenkirchen am Ende ein Treffer reichte, war für ihn aber nicht nur eine Frage des Tores, sondern auch der Arbeit gegen den Ball. Der Gegner sei „eine qualitativ starke Mannschaft“, Apetlon habe ihm aber wenig angeboten. „Wir haben ihnen keine Möglichkeiten geboten“, betonte Mahr.

Ein Sieg mit Wirkung für die Tabelle

Darum fiel auch das Gesamtfazit des Apetlon-Trainers klar positiv aus. Über einzelne Entscheidungen des Unparteiischen wollte Mahr kein großes Thema aufmachen. „Vielleicht waren ein oder zwei Aktionen dabei, wo man früher Gelb geben hätte können, aber im Endeffekt kann ich über die Schiedsrichterleistung nichts Schlechtes sagen“, erklärte er. Viel wichtiger war ihm die Aussage über seine eigene Mannschaft und das, was dieser Nachmittag zeigen sollte. „Wir haben heute gezeigt, wozu wir fähig sind, und so soll es weitergehen.“ Mit dem 1:0-Erfolg hält Apetlon nach fünf Runden bei zehn Punkten und bleibt damit im oberen Bereich der Tabelle. Gerade weil Frauenkirchen als direkter Tabellennachbar mit neun Zählern angereist war, hat dieser Heimsieg für Apetlon gleich doppelte Bedeutung: sportlich wegen der Punkte und inhaltlich, weil der Trainer darin eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg sieht.

1. Klasse Nord: SC Apetlon : Frauenkirchen - 1:0 (1:0)

  • 15
    Dalibor Gonda 1:0