Spielberichte

ASK Markt Neuhodis, Sektionsleiter Andreas Horvath: „Im Endeffekt gerecht“ – Distanzkracher von Peter Kovacs leitet 3:1 gegen FC Minihof-Liebau ein

ASK Markt Neuhodis
FC Minihof-Liebau

Heimspiel in der 1. Klasse Süd gegen FC Minihof-Liebau, intensives Duell – und danach ordnet Andreas Horvath, Sektionsleiter von ASK Markt Neuhodis, den Nachmittag mit klaren Worten ein. „Das Ergebnis war im Endeffekt gerecht, obwohl der Gegner zwischen der 20. und 60. Minute sehr, sehr stark war. Da hätten sie sich ein bis zwei Tore verdient gehabt. In der Summe ist das Ergebnis korrekt.“ Der Heimsieg fiel aus seiner Sicht verdient aus, auch wenn er die stärkste Phase der Gäste offen anerkennt. In seinem Fazit hebt Horvath vor allem einen Wende-Moment hervor, benennt zweikampfstarke Leistungsträger und schildert die Disziplin seiner Mannschaft in den direkten Duellen. Zudem bewertet er die Spielleitung knapp, aber eindeutig, und nennt zwei Ausfälle, die an diesem Tag gefehlt haben. Das Duell endete 3:1, zur Pause stand es 1:1.


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Spielverlauf und Schlüsselmomente

ASK Markt Neuhodis legte früh vor: In der 17. Minute traf Milan Török zum 1:0. FC Minihof-Liebau antwortete vor der Pause – in der 35. Minute stellte Marcel Ettl auf 1:1, womit es mit einem Remis in die Halbzeit ging. Nach dem Seitenwechsel folgte die Szene, die für Horvath das Match drehte. Er sagt: „Das 2:1 per Distanzschuss von Peter Kovacs (60.) hat das Spiel in unsere Richtung gedreht.“ Wenig später sorgte Patrik Paudits in der 72. Minute mit dem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung.

In seiner Gesamteinschätzung der Kräfteverhältnisse bleibt Horvath präzise: „Minihof-Liebau hatte mehr vom Ball, aber wir hatten die besseren Chancen.“ Dieses Verhältnis zwischen Ballbesitz der Gäste und Effizienz der Hausherren spiegelt sich im Ablauf: Markt Neuhodis nutzte seine Momente eiskalt, während die Minihofer Druckphasen vor allem in der Zeit zwischen der 20. und 60. Minute nicht in weitere Tore ummünzen konnten – ein Punkt, den Horvath in seinem Grundsatzfazit ausdrücklich unterstreicht.

Zweikampfpräsenz, Umsetzung und Schiedsrichter

Wie zufrieden er mit der Umsetzung der Vorgaben war, formuliert Horvath ohne Umschweife: „Im Großen und Ganzen war das sehr gut von uns. Kämpferisch und mit Einsatz gespielt. Wir haben dem Gegner wenig Chancen zugelassen und waren in den Zweikämpfen sehr präsent.“ Diese Härte in den Duellen und die Kompaktheit gegen den Ball trugen das Heimteam durch Phasen, in denen der Gast optisch überlegen wirkte. Zur Spielleitung ergänzt Horvath knapp: „Sie war in Ordnung.“

Leistungsträger und Ausfälle

Gefragt nach dem Mann des Spiels, hebt Horvath einen Namen hervor und begründet das deutlich: „Erich Wanger, weil er fast jeden Zweikampf gewonnen hat und ein Vorbild für die jungen Spieler war.“ Neben den Antreibern auf dem Platz nennt der Sektionsleiter auch die personellen Wermutstropfen des Tages: „Kai Müller und Levente Töttö sind verletzt und haben gefehlt.“

Zusammen ergibt das ein klares Bild: Mit hoher Präsenz in den Zweikämpfen, konsequenter Chancenverwertung und einem Distanzkracher zum 2:1 von Peter Kovacs legte Markt Neuhodis die Basis für das 3:1-Endergebnis, während die Gästephasen mit mehr Ballbesitz nicht ausreichten, um die Partie zu kippen – eine Einordnung, die Horvath in all ihren Facetten transparent macht.

1. Klasse Süd: Markt Neuhodis : FC Minihof-Liebau - 3:1 (1:1)

  • 72
    Patrik Paudits 3:1
  • 60
    Peter Kovacs 2:1
  • 35
    Marcel Hermann Ettl 1:1
  • 17
    Milan Török 1:0