Nach der jüngsten Heimniederlage ordnet Philipp Holzmann, Co-Trainer des USV Autohaus Fortmüller Neuhaus, das Auswärtsspiel der 1. Klasse Süd bei USVS Hausbauführer Rudersdorf als klare Reaktion seiner Mannschaft ein: Die Vorgaben wurden aus seiner Sicht vor allem in Durchgang 1 „sehr gut“ umgesetzt, der Auftritt wirkte „sehr kompakt“, die Treffer souverän verwertet. Vorsicht herrschte wegen eines Trainerwechsels beim Gegner, der wie schon oft erlebt natürlich etwas bewirken kann mit einer Mannschaft! Besonders hob Holzmann die taktische Umsetzung und die Chancenverwertung hervor, wodurch bereits in der 1.Halbzeit alles auf einen Auswärtssieg deutete. Personell fehlte Egzon Beshiri gesperrt, Florian Herzenjak ist aktuell noch verletzt,sollte aber in den nächsten 2 Wochen zum Kader dazustoßen.

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„Wir haben in der ersten Halbzeit einige Chancen gut herausgespielt, und waren die spielbestimmende Mannschaft“, im 2. Abschnitt fehlte dann aber die letzte Konsequenz im Abschluss um die Partie noch höher zu gewinnen so Holzmann. Zur taktischen Idee sagt er: „Über eine stabile Defensive und viel Ballbesitz dem Gegner unser Spiel aufzwingen! Nach der Heimniederlage war uns wichtig, sehr kompakt aufzutreten und eine Reaktion zu zeigen – das hat die Mannschaft im Kollektiv gut umgesetzt.“
Als herausragenden Akteur nennt Holzmann Kevin Gmeindl-Neubauer: „Der mit dem Freistoßtor das 2:0 machte und somit früh die Weichen auf Sieg stellte.“ Wichtig auch das 3. Tor mit dem Pausenpfiff, da waren Sie dann natürlich geknickt. Am Ende stand ein souveräner 4:1-Auswärtssieg. Zuvor trafen Sebastian Weber (24., 45.) und Kevin Gmeindl-Neubauer (31., 72.); für die Gastgeber erzielte Nico Weißinger (82.) den Ehrentreffer.
Zum Gegner sagt Holzmann: „Für Rudersdorf war es schwierig, weil wir kompakt standen und im Spielaufbau und Ballbesitz unsere Qualität gut ausspielten und so gut wie nichts zuließen. Zudem hatten sie früh zwei Ausfälle, was uns in die Karten gespielt hat. Nach dem Trainerwechsel unter der Woche waren wir vorgewarnt, aber insgesamt konnten sie nicht zusetzen und brachten uns nie ernsthaft in Gefahr.