In der 1. Klasse Süd legte der ASKÖ SV Elektro Unger Großpetersdorf in Runde 27 am Freitag einen klaren 6:0-Heimsieg gegen den SV "Christbaum-Fröhlich" Kirchfidisch hin. Ein früher Doppelschlag stellte die Weichen, vor der Pause sorgte Fabio Michael Jani mit drei Treffern für klare Verhältnisse. „Wir sind sehr schnell gestartet. Nach acht, neun Minuten haben wir 2:0 geführt. Unsere Stärke war klar zu sehen, die Übermacht auch“, sagte Obmann Harald Schneller nach der Partie. Zur Halbzeit stand es bereits 4:0, danach spielte Großpetersdorf die Sache seriös zu Ende.

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Großpetersdorf erwischte einen Traumstart und setzte die Gäste sofort unter Druck. Schon in der 4. Minute stellte Bendegüz Nagy auf 1:0, nur vier Minuten später legte Fabio Michael Jani zum 2:0 nach. Damit war die Richtung früh vorgegeben. „Wir sind sehr schnell gestartet. Nach acht, neun Minuten haben wir 2:0 geführt. Unsere Stärke war klar zu sehen, die Übermacht auch“, schilderte Harald Schneller den Auftakt. Kirchfidisch suchte Ordnung, aber die Hausherren blieben am Drücker. In der 28. Minute erhöhte Jani auf 3:0 – der Moment, in dem für den Großpetersdorfer Obmann die Entscheidung gefallen war: „Beim 3:0 war für mich klar, dass es ein hoher Sieg werden kann.“ Noch vor der Pause legte Jani in Minute 38 seinen dritten Treffer nach und machte den lupenreinen Hattrick perfekt; zur Halbzeit stand es 4:0. „Der lupenreine Hattrick unserer Nummer zehn, Fabio Jani – er hat vor der Pause auf 4:0 gestellt – war der Schlüssel zum Erfolg“, betonte Schneller.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Großpetersdorf das aktivere Team, ohne jedoch ins offene Messer zu laufen. Die Heimelf verwaltete den Vorsprung konzentriert, ließ hinten wenig zu und setzte die nächsten Nadelstiche zum richtigen Zeitpunkt. In der 58. Minute traf Peter Giber zum 5:0, in der 73. Minute stellte Ibrahim Sahin den 6:0-Endstand her. „Unsere größte Stärke war die Kompaktheit. Wir hatten keine Schwächen, auf keiner Position – weder im Tor, noch im Angriff oder in der Abwehr“, erklärte Schneller zufrieden. Trotz des klaren Resultats fand er respektvolle Worte für den Gegner: „Kirchfidisch ist eine gute Mannschaft.“ Auch mit dem Unparteiischen zeigte sich der Obmann einverstanden: „Der Schiedsrichter war absolut in Ordnung. Das hat voll gepasst.“ Am Spielcharakter änderte das freilich nichts, weil die Gastgeber ihre Linie bis zum Schluss durchzogen.
Mit dem deutlichen Heimerfolg untermauert Großpetersdorf in Runde 27 seine starke Saison und führt die Tabelle mit 69 Punkten an. Das Polster ist wertvoll, doch im Lager der Hausherren will man gar nicht groß rechnen, sondern weiter verlässlich punkten. Verbesserungswünsche? Nach so einem Auftritt hielt sich Schneller bewusst zurück: „Das ist jetzt schwierig zu sagen.“ Stattdessen verweist er auf die Basics, die auch gegen Kirchfidisch den Unterschied ausmachten: frühe Zielstrebigkeit, klare Abschlüsse und eine enge Staffelung in allen Mannschaftsteilen. Für Kirchfidisch, das in der Tabelle mit 25 Zählern auf Rang 13 hält, bleibt die Erkenntnis, dass an einem kompakten Tabellenführer wenig zu holen war. Großpetersdorf wiederum will diese Stabilität in die nächsten Aufgaben mitnehmen und die starke Ausgangslage mit derselben Ernsthaftigkeit absichern.