In der 1. Klasse Süd hat Bad Tatzmannsdorf am Samstag ein deutliches 6:0 gegen FC Minihof-Liebau gefeiert. Ausschlaggebend war aus Sicht von Co-Trainer Ernst Bürger vor allem der Start in die Partie. „Wir waren von der ersten Minute an sehr kompakt“, sagte er nach dem Schlusspfiff. Das frühe 1:0 gab den Gastgebern sofort die Richtung vor und legte den Grundstein für einen klaren Heimsieg.

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Von Beginn an lief das Spiel in jene Richtung, die sich Bad Tatzmannsdorf vorgenommen hatte. Bereits in der 5. Minute brachte Patrick Bürger die Gastgeber mit 1:0 in Führung, und genau diesen frühen Treffer hob Ernst Bürger später als einen der entscheidenden Momente hervor. „Einer der wichtigsten Momente war sicher, dass wir schnell ein Tor gemacht haben. Dann ist das Spiel eigentlich auf unsere Seite gefallen“, sagte der Co-Trainer. Bad Tatzmannsdorf hatte danach weiter alles gut im Griff und ließ die Partie nicht mehr kippen. In der 31. Minute erhöhte Michael Huber auf 2:0, kurz vor der Pause legte Arlind Vokshi noch das 3:0 nach. Schon zur Halbzeit war damit klar zu sehen, dass die Gastgeber die Kontrolle über das Spiel hatten.
Dass es nach dem Seitenwechsel nahtlos so weiterging, passte zur Einschätzung aus dem Lager von Bad Tatzmannsdorf. Ernst Bürger sprach von einem Auftritt, in dem seine Mannschaft FC Minihof-Liebau „sehr unter Kontrolle“ gehabt habe und die eigenen Vorgaben über weite Strecken sauber umsetzte. Vor allem das Zusammenspiel hob er hervor. „Wir haben ein-, zweimal super kombiniert, und so sind auch die Tore gefallen“, sagte Bürger, dessen Aussage gut zum weiteren Verlauf passte. In der 55. Minute stellte Ivan Cecura auf 4:0, ehe Patrick Bürger mit seinen Treffern in der 69. und 90. Minute seinen Dreierpack perfekt machte und den 6:0-Endstand fixierte. Dass Bad Tatzmannsdorf in beiden Halbzeiten nachlegte, war für den Co-Trainer auch ein Beleg dafür, dass der Plan voll aufging.
Besonders zufrieden war Ernst Bürger damit, dass seine Mannschaft nicht nur viele Tore machte, sondern ihre Idee über die gesamten 90 Minuten durchzog. „Das Kombinationsspiel und das, was wir uns vorgenommen haben, also was vorgegeben wurde, haben in der ersten Halbzeit sehr gut funktioniert und in der zweiten Halbzeit ebenso“, sagte er. Damit beschrieb er einen Auftritt, der nicht nur durch das Ergebnis deutlich war, sondern auch durch die Art, wie Bad Tatzmannsdorf das Spiel anging und kontrollierte. Zum Gegner meinte der Co-Trainer, FC Minihof-Liebau habe auf ihn „eher ein bisschen destruktiv“ gewirkt. Gleichzeitig hielt er fest, dass es abseits des klaren Resultats keinerlei Aufreger gab: „Die Schiedsrichterleistung war eigentlich sehr gut, und sonst gab es keine Vorkommnisse.“ Unter dem Strich steht für Bad Tatzmannsdorf damit nach zwei Runden ein Konto von vier Punkten, während FC Minihof-Liebau weiter auf die ersten Zähler wartet.