Im Duell der 2. Klasse Nord zwischen UFC Oggau und UFC St. Georgen/Eisenstadt schildert Hans Peter Kusolits eine Partie, die zur Pause ausgeglichen war und nach dem Seitenwechsel von größerer Entschlossenheit seiner Elf geprägt wurde. Oggau hatte mehr Ballbesitz, kam zu klareren Chancen und überzeugte mit einer reifen Defensivleistung gegen die gefürchteten Standards des Gegners. Diskussionsstoff rund um die Spielleitung gab es für ihn keinen – stattdessen rückt die Effizienz im Abschluss als zentrale Hausaufgabe in den Vordergrund.
Die erste Halbzeit verlief aus Sicht von Kusolits offen, phasenweise mit leichten Vorteilen für die Heimelf, ohne dass diese zwingend wurden. Oggau verzeichnete vor der Pause die beste Gelegenheit, als Spielmacher Patrik Papranec allein vor dem Tor hauchdünn vorbeischob. Zur Halbzeit stand es 0:0. Unmittelbar nach Wiederanpfiff schlug Oggau zu: In Minute 47 stellte Michael Mali auf 1:0, in der 61. Minute erhöhte Dominik Dohnansky auf 2:0, ehe Alexander Kampitsch in der 68. Minute zum 3:0 vollendete. „Nach der Pause hatten wir mehr vom Spiel und die besseren Torchancen“, resümierte der Trainer.
Kusolits hob die Arbeit gegen ruhende Bälle hervor: Man habe gewusst, dass St. Georgen/Eisenstadt aus Standards gefährlich ist, dies jedoch „gut im Griff“ gehabt und „keine nennenswerte Chance“ zugelassen – ein klares Plus für die derzeit stabile Hintermannschaft. „Die Defensivleute machen momentan einen guten Job, wenn man dreimal hintereinander zu null spielt“, so der Coach. Auch die Spielleitung war aus seiner Sicht unauffällig und gut.
Als Stütze nannte Kusolits Routinier Alexander Kampitsch, der mit seinen vierunddreißig Jahren Führungsqualitäten einbringt. Auch die Offensivabteilung um Regisseur Patrik Papranec lieferte nach der Pause entschlossen ab. Für die nächste Trainingswoche gibt es einen unmissverständlichen Schwerpunkt: Vor dem Tor sollen der letzte Pass und der Abschluss konsequenter werden – „wir werden trainieren: Abschlüsse, Abschlüsse, Abschlüsse.“