Mit sichtbarer Genugtuung ordnete Hans Peter Kusolits, Trainer von UFC Oggau, das Auswärtsspiel bei SC Trausdorf in der 2. Klasse Nord ein: Gefallen hat ihm die stabile Defensivarbeit und die Fairness auf dem Platz, zugleich forderte er nach der starken Anfangsphase mehr Konstanz. Sein Team machte früh Druck, verlor später phasenweise den Faden – blieb aber abgeklärt in den Schlüsselmomenten.
Oggau erwischte den besseren Start, setzte den Gegner in den ersten 15 Minuten spürbar unter Druck und ging mit 1:0 in Führung: Dominik Dohnansky traf früh (7.). Danach ließ die Intensität etwas nach, doch Chancen auf das 2:0 blieben zunächst ungenutzt. Mit 1:0 ging es in die Pause. In der Schlussphase legte Dohnansky nach und stellte in Minute 77 auf 2:0.
Aus Sicht der Gäste ragten zwei Großchancen heraus: In Hälfte eins lief ein Oggauer Angreifer allein auf das Tor zu und verfehlte knapp, nach dem Seitenwechsel stand Patrik Papranec frei vor dem Schlussmann, doch die letzte Konsequenz fehlte. Bei ruhenden Bällen setzt Oggau derzeit vor allem defensiv Maßstäbe. Der Trainer lobte explizit: „Defensiv verhalten wir uns momentan insgesamt sehr gut. Wir verteidigen die Standardsituationen wirklich sehr gut und lassen bei ruhenden Bällen wenig anbrennen.“ Offensiv bleibt bei eigenen Ecken Luft nach oben, oder wie er es formulierte: „Unsere Corner-Varianten sind noch ausbaufähig.“
Die Atmosphäre beschrieb Kusolits als ausgesprochen fair und ruhig. Zu strittigen Aktionen sagte er: „Prinzipiell habe ich mich über das Ergebnis gefreut, aber es waren keine Situationen dabei, bei denen der Schiedsrichter anders hätte reagieren müssen. Alles gut.“ Sein Fazit zum Umgang auf dem Platz fiel ebenso positiv aus: „Der Schiri hatte alles sehr gut im Griff, es gab keine bösartigen Fouls.“ Besonders hervor hob der Coach die defensive Stabilität seiner Elf: „Zum vierten Mal zu null.“