Im Auswärtsspiel des UFC St. Georgen/Eisenstadt beim SV Seefestspiele Mörbisch am See in der 2. Klasse Nord sprach Trainer Christopher Pinter von einer Partie mit zwei Gesichtern: „In der ersten Halbzeit war Mörbisch aktiver. In der zweiten Halbzeit war das Spiel wie auf einer schiefen Ebene und wir haben verdient gewonnen.“ Das 2:1 ordnete er als logische Folge der klaren Steigerung nach der Pause ein, verwies auf die Bedeutung von Standards am schmalen Platz und blickte mit Vorfreude auf das kommende Heimspiel samt Kirtag.

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Früh geriet St. Georgen/Eisenstadt in Rückstand: In der 10. Minute traf Julian Martschitz zum 0:1, zur Halbzeit blieb es dabei. Nach dem Wechsel kippte die Partie spürbar in Richtung der Gäste. Pinter sah drei bis fünf große Chancen für St. Georgen/Eisenstadt, während die Gastgeber im zweiten Abschnitt nur eine klare Möglichkeit verzeichneten. Oliver Mancs glich in der 51. Minute zum 1:1 aus und drehte das Spiel mit seinem zweiten Treffer in der 67. Minute zum 2:1. Auch das Ballbesitzverhältnis passte nach Pinters Eindruck zum Verlauf.
„Standardsituationen haben in Mörbisch einen hohen Stellenwert, da der Platz sehr klein ist und nur 66 Meter breit ist.“ Mit diesem Hinweis ordnete Pinter viele Szenen ein: Auf engem Raum zählten Zweikämpfe, lange Bälle und zweite Bälle besonders. „Die Heimmannschaft versucht, über die körperliche Komponente ins Spiel zu kommen. Wir haben versucht, spielerische Lösungen zu finden.“ Dass diese Herangehensweise nach dem Seitenwechsel besser griff, stützt seine Einschätzung vom verdienten Auswärtsauftritt und den Einwechslungen. Es zeigt die geschlossene Teamleistung der Gästemannschaft.
Pinter verortete die Leistung zudem in einem größeren Kontext: In Mörbisch sei es generell schwierig zu gewinnen, betonte er. Zum Unparteiischen äußerte er sich knapp und hielt fest, dass er glaube, das er ein Schiedsrichter aus dem Talente-Kader sei. Den Blick richtet er bereits nach vorn: „Wir freuen uns schon auf das Heimspiel nächste Woche, da der Verein auch Kirtag hat.“