In der 20. Runde der 2. Klasse Nord feierte der UFC St. Georgen/Eisenstadt einen 4:2-Heimsieg gegen die SPG Parndorf/Neudorf 1c. Die Hausherren legten stark los, ließen nach dem Anschlusstreffer kurz wackeln, entschieden die Partie aber spät und verdient. Trainer und Doppel-Torschütze Christopher Pinter sprach von einem „verdienten Sieg“ und nannte sein Traumtor zum 3:1 als Knackpunkt. Kilian Buchreiter legte nach, Parndorfs später Treffer änderte am Ergebnis nichts. Pinter lobte den Gegner als jung und technisch sauber, sah bei seiner Truppe aber trotz der drei Punkte noch Luft nach oben – und kündigte an, genau jetzt noch härter weiterzuarbeiten.

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St. Georgen erwischte den besseren Start, was auch ihr Coach bestätigte: „Der Start ins Spiel war für St. Georgen besser.“ Nach 16 Minuten fiel das 1:0, als Daniel Hans-Jürgen Lamster ins eigene Tor abfälschte. Die Heimelf blieb am Drücker und erhöhte in Minute 32 durch Christopher Pinter auf 2:0. Parndorf/Neudorf 1c ließ sich davon aber nicht abschütteln: Veljko Rajkovic stellte in der 37. Minute auf 2:1, zur Pause stand es 2:1. „Mit dem 2:1-Treffer ist dann der Gegner besser ins Spiel gekommen, wenn da in der 2. Halbzeit das 2:2 fällt, kann das Spiel kippen.“, ordnete Pinter ein. Die Partie blieb offen, bis St. Georgen in der Schlussphase zulegte: In Minute 79 traf Pinter zum 3:1, kurz darauf legte Kilian Buchreiter das 4:1 (87.) nach. In der Nachspielzeit betrieb Aslan Izgi mit dem 4:2 Ergebniskosmetik – am Heimsieg änderte das nichts.
Als spielentscheidend sah Christopher Pinter seinen zweiten Treffer. „Der entscheidende Moment war sicher das Traumtor zum 3:1“, sagte der Spielertrainer, der an diesem Tag mit seinem Weitschuss aus über 25 m Verantwortung übernahm. Er beschrieb die Szene ohne große Worte, dafür umso klarer: „Ich habe mir den Ball im Mittelfeld erkämpft und ihn dann von 27, 28 Metern ins Kreuzeck geschossen.“ Dieser Moment gab den Gastgebern spürbar Sicherheit, während der Gegner nach einer druckvollen Phase abreißen ließ. St. Georgen hatte zuvor lange mehr vom Spiel, belohnte sich aber erst spät erneut. Dass ausgerechnet Pinter zum Doppelpack ansetzte, passte zum Bild eines Abends, an dem Einsatz und Überzeugung den Unterschied machten.
In seiner Analyse verteilte Pinter faire Komplimente und klare Aufträge. Zum Gegner meinte er: „Der Gegner ist jung und jeder Spieler ist technisch gut ausgebildet - das hat man gesehen.“ Gleichzeitig blickte er selbstkritisch auf die eigene Entwicklung: „Wir müssen uns im Fußballspielen noch verbessern und dafür werden wir trainieren.“ Auch der Unparteiische bekam ein Wort mit: „Der Schiedsrichter hat eine Leistung gebracht.“
Besonders bemerkenswert war sein Schlusswort zur inneren Haltung: „Der Glaube daran, nach 13 Jahren wieder am Kirtag gewinnen zu können.“ Genau dieses Selbstvertrauen trug die Mannschaft durch die heiklen Phasen – etwas, das St. Georgen in die kommenden Aufgaben mitnehmen will.