In der 2. Klasse Nord drehte der UFC St. Georgen/Eisenstadt das Heimspiel gegen den UFC Schützen am Gebirge nach frühem Rückstand zu einem klaren 5:1. Über den Ausgleich kurz vor der Pause fanden die Hausherren die Kontrolle und legten nach dem Seitenwechsel konsequent nach. Trainer Christopher Pinter sprach von einem Arbeitssieg mit einfachem Schlüssel: 'Wir waren an dem Tag besser als Schützen.' Als Schlüsselmomente nannte er das 1:1 vor der Halbzeit und das 2:1 eine Stunde nach Anpfiff.

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Schützen erwischte den besseren Start und ging in Minute 12 durch Etgar Nicusor Meutä-Kodra mit 1:0 in Führung. St. Georgen/Eisenstadt brauchte einen Moment, blieb aber ruhig. Christopher Pinter beschrieb die Reaktion so: 'Wir wussten, dass wir physisch stärker sind und Geduld brauchen, um am Ende das Spiel für uns zu entscheiden.' Seine Mannschaft arbeitete sich Stück für Stück in die Partie, ohne die Ordnung zu verlieren. Kurz vor der Pause fiel das wichtige 1:1: Kilian Buchreiter traf in der 44. Minute und stellte noch vor dem Pausenpfiff auf Remis. 'Sicher war das 1:1 vor der Pause einer der entscheidenden Momente', betonte Pinter später. Mit dem 1:1 zur Halbzeit war das Spiel wieder völlig offen, die Gastgeber hatten aber sichtbar mehr Zugriff gefunden.
Aus der Kabine kam St. Georgen/Eisenstadt mit noch mehr Überzeugung. Eine Stunde war gespielt, da stellte Max Manninger auf 2:1 (60.). Genau diesen Treffer hob der Trainer hervor: 'Sicher waren das 1:1 vor der Pause und dann das 2:1.' Danach blieben die Hausherren am Drücker und nutzten ihre Chancen eiskalt. Buchreiter schnürte in der 73. Minute seinen Doppelpack zum 3:1, Dominik Schumich legte in Minute 80 das 4:1 nach. In der Schlussphase setzte Christopher Pinter selbst den Schlusspunkt und traf in der 88. Minute zum 5:1. Für den Coach stand der Schlüssel dabei fest: 'Wir waren an dem Tag fitter als Schützen.' Die Folge: Nach dem Führungstreffer kontrollierte St. Georgen/Eisenstadt das Geschehen und brachte den klaren Heimsieg sicher ins Ziel.
Trotz des deutlichen Resultats wollte Pinter die Messlatte nicht zu hoch legen. 'Dieses Spiel hat aufgezeigt, dass wir noch viel, viel arbeiten müssen', sagte der Trainer und forderte, aus dem starken zweiten Durchgang die richtigen Schlüsse zu ziehen. Zum Gegner hatte er eine klare Beobachtung: 'Der Gegner hat individuell drei, vier gute Spieler und wollte über Konter, Verteidigen und Zeitschinden die Partie auf ihre Seite lenken - legitim in ihrer Situation.' In der Tabelle steht St. Georgen/Eisenstadt nach 21 Runden mit 36 Punkten auf Rang 5, Schützen hält bei 25 Zählern auf Platz 9. Für Pinter zählt nach diesem 5:1 vor allem der Weg: Fitness hochhalten, Geduld im Spiel bewahren und im Training weiter nachschärfen – dann sollen die nächsten Aufgaben genauso konsequent angegangen werden.