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"Wir waren das zweitbeste Rückrundenteam" – Halwachs sieht Grafenschachen auf gutem Weg

Grafenschachen

In der II. Liga Süd blickt der SC Grafenschachen nach einer starken Frühjahrsserie optimistisch nach vorne. Trainer Lukas Halwachs spricht vom „zweitbesten Rückrundenteam“ und nennt 30 geholte Punkte als Beleg. In der Endabrechnung steht Platz 4 mit 49 Zählern, die Stimmung ist gelöst. „Es war ein extrem gutes halbes Jahr“, sagt Halwachs – und skizziert zugleich die nächsten Schritte, die den Kurs festigen sollen. Die Mannschaft wirkte gefestigt, das Umfeld zieht mit, und die Vorfreude auf den Trainingsstart ist spürbar.


Schiedsrichter blickt auf die Uhr

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Starke Rückrunde, klare Handschrift – und ein Stürmer als Taktgeber

Grafenschachen hat im Frühjahr vieles auf die Reihe bekommen. Halwachs legt den Finger auf die Gründe: „Wir sind das zweitbeste Rückrundenteam und haben 30 Punkte geholt. Das war ein richtig starkes halbes Jahr.“ Er hebt zwei Bereiche hervor: „Gegen den Ball haben wir uns extrem verbessert, mit dem Ball haben wir immer wieder gute Lösungen gefunden.“ Die Entwicklung sei mannschaftlich passiert, einzelne Akzente gab es trotzdem. „Wenn ich jemanden rausnehme, dann Michael Strobl. Vor allem in der Rückrunde hat er sehr viele Tore gemacht“, so der Trainer. Insgesamt habe sich „die ganze Mannschaft extrem weiterentwickelt“, weil jeder seinen Teil beigetragen und sich an den Plan gehalten habe – hinten kompakter, vorne zielstrebiger.

Weichen für den Sommer: Dorner übernimmt, Ruhe im Kader und Hoffnung auf volle Fitness

Parallel zur sportlichen Bilanz stellt der Verein die personellen Weichen. „Es wird ein neuer Trainer kommen, der Bernd Dorner“, bestätigt Halwachs. Kontinuität bleibt im Team rundherum: „Der Co-Trainer, David Hagenauer, wird weiterhin beim Team bleiben.“ Auf der Spielerseite herrscht bewusst Ruhe. „Auf Abgangsseite wird Tobias Bölzlbauer den Verein verlassen, weitere Neuzugänge gibt es aktuell noch nicht“, erklärt er. Zum Thema Verletzungen klingt der Coach verhalten optimistisch: „Am Ende der Saison waren einige Spieler verletzt. Ich hoffe, dass alle zum Trainingsstart wieder fit sein werden.“ Die Stimmung bleibe trotz kleiner Baustellen positiv, weil die Basis stimmt und die Gruppe zusammengewachsen ist.

Blick auf die Konkurrenz und der Ausblick: Selbstvertrauen statt Größenwahn

Im Vergleich innerhalb der Liga ordnet Halwachs die Kräfte nüchtern ein. „Pinkafeld war die stärkste Mannschaft, mit den wahrscheinlich besten Einzelspielern“, sagt er und ergänzt, dass in der Rückrunde „viele Teams gut mitgehalten und vorne gepunktet“ hätten. Die Tabelle unterstreicht das dichte Feld hinter der Spitze, an der der SC Pinkafeld steht. Für Grafenschachen ist die Richtung klar: auf dem erarbeiteten Fundament weitermachen. „Wir haben ein super Umfeld, gute Spieler – in diesem Verein ist sehr viel möglich“, betont Halwachs. Das Ziel ist kein lautes Versprechen, sondern ein stabiler Kurs: weiter hart arbeiten, die Rückrunden-Form konservieren und zum Start vollzählig sein. „Der Verein kann sehr positiv in die Zukunft schauen.“