Neuer Anlauf nach einem starken Frühjahr: In der 2. Klasse Nord beendete der UFC St. Georgen/Eisenstadt die Saison auf Rang fünf und sammelte 49 Punkte. Trainer Christopher Pinter ordnet nüchtern ein und hält fest: "Die Rückrunde war auf jeden Fall besser als die Hinrunde." Personell tut sich etwas, Verletzte gibt es keine, und die Vorbereitung startet am Montag, den 22. Juni. Dazu stehen mit Jörg Bitriol und Julian Gruber zwei fixe Abgänge fest, auch Co-Trainer Toni Kiss hat sich entschieden, den Verein zu verlassen. Der Blick geht nun geschlossen auf den Sommer.

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Der Weg auf Platz fünf war kein Sprint, sondern ein längerer Anstieg. Nach Runde eins lag St. Georgen/Eisenstadt als 14. ganz hinten, doch schon bald arbeitete sich das Team in ruhigere Gewässer. Ab Runde vier tauchte die Mannschaft regelmäßig im Bereich vier bis fünf auf, fiel zwischenzeitlich aber auch zurück, ehe sie sich zum Schluss wieder auf Rang fünf stabilisierte. Aus Pinters Sicht passt das zur Einschätzung: "Die Rückrunde war auf jeden Fall besser als die Hinrunde - aber nicht nur aufgrund der Ergebnisse, es waren die Leistungen in den Spielen, die dann zu den Ergebnissen geführt haben." Das Frühjahr brachte spürbar mehr Konstanz und damit die Grundlage für 49 Punkte – ein Abschluss, der Lust auf mehr verspricht und zeigt, dass die Entwicklung über die Monate hinweg gestimmt hat.
Zu tun gibt es trotzdem genug. "Fixe Abgänge sind Jörg Bitriol und Julian Gruber", sagt Pinter und bestätigt damit zwei personelle Veränderungen im Kader. Auch im Staff dreht sich etwas: "Einer unserer Co-Trainer, Toni Kiss, wird den Verein wechseln." Die gute Nachricht kommt aus dem Lazarett, das es derzeit gar nicht braucht: "Es gibt keine Verletzten. Wir starten am Montag, den 22., in die Vorbereitung für die neue Saison." Das verschafft Planungssicherheit: keine langen Reha-Themen, kurze Wege in der Abstimmung, klare Köpfe für die ersten Einheiten. Der Fokus liegt darauf, den stabilen Frühjahrsrhythmus in die Vorbereitung zu tragen.
Was Pinter in all den Antworten durchzieht, ist der klare Teamgedanke. Auf die Frage nach herausragenden Einzelspielern winkt er ab: "Ich möchte bei uns immer die ganze Mannschaft hervorheben, denn wir können nur als Mannschaft erfolgreich sein." Auch bei der Suche nach dem stärksten Gegner will er niemanden herausheben. Seine Antwort bleibt knapp: "Kein Team." Das klingt nüchtern, passt aber zum Gesamtbild der vergangenen Monate: St. Georgen/Eisenstadt setzte im Frühjahr auf Geschlossenheit, arbeitete verlässlich an Punkten und ließ sich von Ausschlägen nach oben oder unten nicht aus der Spur bringen – eine Haltung, die der Trainer bewusst pflegt.
Die Ausgangslage vor dem Sommer ist damit sauber umrissen. Platz fünf, 49 Punkte und ein klarer Fokus auf das Kollektiv geben die Richtung vor. Pinter formuliert es unspektakulär, aber deutlich: "Wir sind in Erwartung der neuen Saison." Konkrete Ziele lässt er offen, doch der Fahrplan steht: Am Montag, den 22., fällt der Startschuss zur Vorbereitung, Verletzungssorgen gibt es keine, und die wichtigsten Personalthemen sind früh adressiert. Aus Sicht des Trainers zählt nun, den Schwung aus der Rückrunde mitzunehmen, die Trainingswochen konzentriert zu nützen und auf der stabilen Basis die nächsten Schritte zu setzen.