Zum Auftakt in der 2. Klasse Nord hat SPG Hirm/Zillingtal zuhause gegen UFC St. Georgen/Eisenstadt klar mit 0:4 verloren. Für Trainer Christopher Pinter war nicht eine einzelne Szene ausschlaggebend, sondern "die Summe von vielen Aktionen im Spiel". Auf schwierigem Untergrund blieb seine Mannschaft bei ihrem Plan, traf zu günstigen Zeitpunkten und legte damit den Grundstein für einen gelungenen Start in die Saison.

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Christopher Pinter machte nach dem Schlusspfiff schnell klar, dass er den Auswärtssieg nicht auf einen einzigen Moment reduzieren wollte. "Es war nicht ein entscheidender Moment. Es war die Summe von vielen Aktionen im Spiel", sagte der Trainer von UFC St. Georgen/Eisenstadt. Genau damit beschrieb er auch die Entwicklung der Partie. Seine Mannschaft musste sich erst auf einen Untergrund einstellen, den Pinter sehr deutlich ansprach. "Es ist schwierig, sich auf solche Bedingungen vorzubereiten. Der Platz ist eigentlich für Kombinationsspiel nicht geeignet", sagte er. Umso wichtiger war für seine Elf, dass sie trotzdem bei ihrer Linie blieb. Vor der Pause zahlte sich das erstmals aus, als Tim Beck in der 36. Minute zum 0:1 traf. Mit diesem Vorsprung ging UFC St. Georgen/Eisenstadt auch in die Halbzeit.
Die zweite Hälfte lief dann genau in jene Richtung, die sich der Trainer vorgestellt hatte. "Wir konnten unseren Plan sehr gut durchziehen und haben die Tore zu den richtigen Zeitpunkten gemacht", erklärte Pinter. Dieser Satz passt besonders gut auf die Phase nach der Pause. Zunächst erhöhte Oliver Mancs in der 64. Minute auf 0:2. Nur zwei Minuten später legte Max Manninger das 0:3 nach. Dieser kurze Abstand zwischen den beiden Treffern machte aus einer knappen Führung ein deutliches Ergebnis. UFC St. Georgen/Eisenstadt nutzte damit genau jene Phase, in der das Spiel endgültig auf die Seite der Gäste kippte. In der 78. Minute setzte Domenic Steinhauser mit dem 0:4 schließlich den Schlusspunkt unter einen Auftritt, der nach dem Seitenwechsel immer klarer wurde.
Auch den Gegner ordnete Pinter nach dem Spiel sachlich ein. "Der Gegner hat versucht, mit seinen Mitteln zu verteidigen. Der Platz ist ihnen entgegengekommen", sagte der Trainer und machte damit deutlich, dass die Bedingungen das Spiel stark beeinflusst haben. Gerade deshalb stellte er den eigenen Auftritt umso mehr heraus. "Wir haben unseren Plan trotz der Widrigkeiten durchgezogen und verdient vier zu null gewonnen", lautete sein klares Fazit. Viel wichtiger war für ihn, dass seine Mannschaft auch unter schwierigen Voraussetzungen bei ihrer Linie geblieben ist. Für UFC St. Georgen/Eisenstadt steht damit in Runde eins nicht nur ein deutlicher 4:0-Auswärtssieg, sondern auch die Tabellenführung in der 2. Klasse Nord. Der Start ist gelungen, weil die Mannschaft laut ihrem Trainer genau das umgesetzt hat, was sie sich vorgenommen hatte.