Spielberichte

„Das 2:0 war entscheidend“ – Hirm/Zillingtal lässt in Eisenstadt die Chancen liegen

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SC Eisenstadt 1907
Hirm/Zillingtal

Im Duell der 2. Klasse Nord musste sich die SPG Hirm/Zillingtal bei SC UNEX Eisenstadt 1907 mit 0:2 geschlagen geben. Dabei sah Co-Trainer Manuel Pinter seine Mannschaft lange auf Augenhöhe und spielerisch sogar in einer ihrer besten Vorstellungen der letzten Wochen. Ausschlaggebend waren aus seiner Sicht die Chancenverwertung und die Phase nach dem zweiten Gegentor, als die Gäste die Ordnung verloren.


Nahaufnahme der Beine eines Spielers mit blauen Fußballschuhen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Lange ordentlich im Spiel, zur Pause aber im Rückstand

Aus Sicht von Manuel Pinter war die Niederlage vor allem deshalb bitter, weil Hirm/Zillingtal die Partie über weite Strecken ordentlich angelegt hatte und zunächst vieles stimmte. „Spielerisch war es von uns eines der besten Spiele der letzten Zeit. Wir hatten viel Kontrolle über den Ball und auch unsere Chancen“, sagte der Co-Trainer nach dem Schlusspfiff. Trotzdem gingen die Gäste in der 35. Minute in Rückstand, als Miklós Ruzicska Eisenstadt mit 1:0 in Führung brachte. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeit. Gerade das machte die Sache aus Sicht der Gäste unangenehm, weil der Rückstand schon vor der Pause da war, obwohl Pinter seine Mannschaft bis dahin keineswegs klar unterlegen gesehen hatte.

Das 2:0 verändert die Partie

Nach dem Seitenwechsel blieb Hirm/Zillingtal zunächst in Schlagdistanz, doch der zweite Treffer veränderte den Nachmittag entscheidend. Dardan Muji stellte in der 69. Minute auf 2:0, und genau diesen Moment nannte Pinter später ohne Zögern als spielentscheidend. „Das 2:0“, antwortete er auf die Frage nach dem Knackpunkt der Niederlage. Danach erklärte er auch, was dieses Tor mit dem Spiel seiner Mannschaft gemacht habe: „Unsere Offensive ist immer mehr rausgerückt, und dadurch haben wir immer mehr Räume für den Gegner geöffnet.“ Aus einem lange ziemlich gleichwertigen Spiel wurde damit aus Sicht der Gäste eine Partie, in der Eisenstadt mehr Platz bekam. Pinter formulierte es deutlich: „Dann sind wir teilweise aufgerissen, haben die Räume zum Spielen freigemacht für sie und haben so das Spiel aus der Hand gegeben.“

Der Unterschied lag für Pinter nur in der Effizienz

Noch größer war der Ärger bei Hirm/Zillingtal, weil Pinter den Unterschied nicht in einer klaren Überlegenheit des Gegners sah, sondern fast ausschließlich in der Verwertung der Möglichkeiten. „Die Torverwertung“, antwortete er auf die Frage, was bei seiner Mannschaft nicht wie gewünscht funktioniert habe. Und auch beim Blick auf Eisenstadt blieb seine Einschätzung eindeutig: „Es war ein ziemlich gleichwertiges Spiel, bis auf die Chancenverwertung.“ Genau darin lag für ihn auch der wesentliche Abstand zwischen beiden Teams. „Der Unterschied war die Chancenverwertung“, sagte Pinter. Die Schiedsrichterleistung bezeichnete er als „durchwachsen“, ohne sie aber in den Mittelpunkt zu stellen. Viel schwerer wog aus Sicht der Gäste, dass eine spielerisch gute Leistung ohne Ertrag blieb. Hirm/Zillingtal nimmt aus dieser 0:2-Niederlage deshalb vor allem eine klare Erkenntnis mit: Ein ordentliches Spiel reicht nicht, wenn die eigenen Chancen ungenutzt bleiben und nach dem 0:2 die Ordnung verloren geht.

2. Klasse Nord: Eisenstadt 1907 : Hirm/Zillingtal - 2:0 (1:0)

  • 69
    Dardan Muji 2:0
  • 35
    Miklós Ruzicska 1:0