In der 2. Klasse Süd A hat Johannes Jani, Trainer von UFC Siget in der Wart, auf eine durchwachsene erste Saisonhälfte zurückgeblickt. Sein Team kam mit Tempo aus den Startblöcken, musste dann aber eine Reihe von Verletzungen und personellen Engpässen verkraften. Das spiegelt sich auch in der Tabelle wider – nach zwölf Spielen halten die Sigeter bei acht Punkten und rangieren auf Platz zwölf. Trotz dieser Rückschläge bleibt die Stimmung im Klub positiv. Jani betont den Zusammenhalt in der Mannschaft und zeigt sich zuversichtlich, dass die Winterpause genutzt wurde, um wieder an Stabilität zu gewinnen. Verstärkungen und Rückkehrer sollen dabei helfen, in der Rückrunde aufzuholen.

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„Wir sind sehr gut in die Meisterschaft gestartet“, fasste Jani die ersten Saisonwochen zusammen. Der Schwung hielt jedoch nicht lange an. Verletzungsbedingte Ausfälle setzten dem Team zu, wie der Coach erklärt: „Wir hatten einige Langzeitverletzte und waren auf der einen oder anderen Position nicht doppelt besetzt.“ Besonders schmerzhaft ist aus seiner Sicht, dass der Kapitän für die Rückrunde weiterhin ausfällt. Dennoch zieht Jani aus der schwierigen Phase auch Positives: Die Mannschaft habe sich trotz der Umstände nie aufgegeben, blieb in der Arbeit gegen den Ball kompakt und überzeugte mit Kampfgeist. Der Trainer sieht darin einen wichtigen Charaktertest, den sein Team insgesamt gut bestanden habe.
Um die dünn besetzten Positionen auszugleichen, hat der Verein im Winter am Kader gearbeitet. Zwei Neuzugänge sorgten im Training für spürbar mehr Intensität und Konkurrenzkampf. „Wir haben im Winter Verstärkung geholt“, so Jani, der deutliche Fortschritte in den Einheiten beobachtet. Parallel dazu werden die meisten verletzten Spieler rechtzeitig zum Rückrundenstart zurückkehren. Eine Ausnahme bildet der Angreifer, der vorerst berufsbedingt fehlt. „Bis auf den Kapitän sollten aber alle anderen wieder fit sein“, erklärt der Coach optimistisch.
Im Umfeld des Vereins herrscht laut Jani trotz der sportlichen Schwierigkeiten weiter Zuversicht. „Die Stimmung ist nach wie vor sehr gut“, sagt der Trainer und betont, dass jeder Spieler bemüht sei, seinen Beitrag zu leisten. Einen einzelnen Akteur hervorheben möchte er bewusst nicht: „Es sind eigentlich alle bemüht, alles zu geben.“ Für ihn ist das ein Zeichen intakter Moral in der Kabine. Abseits des Platzes habe sich nichts verändert: „Wir sind zurzeit auf dem gleichen Stand wie im März.“ Mit Blick auf die kommenden Spiele ist der Trainer überzeugt, dass seine Mannschaft, sobald alle Spieler verfügbar sind, wieder an die Leistungen vom Saisonbeginn anknüpfen kann. Mit neuen Kräften, gesundem Selbstvertrauen und dem klaren Ziel, den Rückstand auf das Tabellenmittelfeld zu verkürzen, will Jani in der Rückrunde wieder angreifen.