Nach einer stabilen Hinrunde in der 2. Klasse Süd A zieht Gerhard Wolfger, Sektionsleiter von UFC "PG-Cars" Oberschützen, eine überwiegend positive Bilanz. Mit 25 Punkten aus 12 Spielen rangiert Oberschützen auf Platz drei der Tabelle – nur zwei Zähler hinter der Spitze. Wolfger spricht im Interview über die Entwicklung der Mannschaft, den aktuellen Teamgeist sowie seine Wünsche für die bevorstehende Frühjahrssaison. Besonders betont er den Fortschritt in der Defensive und die geschlossene mannschaftliche Stärke.

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Der Rückblick auf die vergangene Saisonhälfte fällt für den Sektionsleiter klar aus. „Eine sehr positive defensive Spielentwicklung“, beschreibt Wolfger die wesentliche Stärke seiner Mannschaft. Gerade in einer ausgeglichenen Liga sei dieser Faktor entscheidend gewesen, um konstant Punkte zu sammeln. Die Defensive habe sich spürbar gefestigt, was die Basis für den Sprung in die Spitzengruppe der Tabelle bildete. Verbesserungspotenzial erkennt er hingegen in der Offensive, wo nach eigener Einschätzung „noch Luft nach oben“ besteht. Trotz des guten Tabellenplatzes sei das Ziel, künftig noch zwingender und flexibler vor dem Tor aufzutreten.
Ein weiteres zentrales Thema im Gespräch mit Wolfger ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft. Die Atmosphäre beschreibt er als ausgesprochen positiv: „Sehr viel Zuversicht und eine positive Stimmung. Spaß an der Arbeit und gutes Teambuilding.“ Gerade diese Harmonie sieht er als Fundament des sportlichen Erfolgs. Während andere Vereine auf Einzelspieler setzen, betont Wolfger das Kollektiv: „Wir sind eine sehr gute Mannschaft, haben eine gute Atmosphäre in der Mannschaft und wir sind gemeinsam da – nicht einzelne Spieler.“ Das spiegelt sich auch in den vergangenen Monaten wider, die durch gute Einstellung und Kampfgeist und gegenseitige Unterstützung geprägt ist.
Durch die bestehende Spielgemeinschaft hat sich der Kader in den vergangenen Wochen leicht verändert. „Wir haben drei Spieler aus der Spielgemeinschaft dazubekommen. Ein Spieler ist dorthin gewechselt“, erklärt Wolfger. Darüber hinaus habe es keine weiteren personellen oder strukturellen Änderungen gegeben. Kurzzeitig war das Team von drei angeschlagenen Spielern betroffen, deren vollständige Genesung laut Wolfger bis Anfang Februar erwartet wird – rechtzeitig zum Start der Vorbereitung. Gegner, die ihn in der bisherigen Saison besonders beeindruckt hätten, sieht Wolfger nicht: „Eigentlich nicht. Es ist heuer sehr ausgeglichen.“ Das spricht für eine Liga, in der jeder jeden schlagen kann und in der kleine Details über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Mit ihrer derzeitigen Bilanz steht die Mannschaft in Schlagdistanz zur Ligaspitze. Der Fokus liegt darauf, die gute Defensivarbeit beizubehalten und gleichzeitig offensiv gefährlicher zu werden. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Oberschützen den Schwung aus der Hinrunde in die Frühjahrspartien mitnehmen kann. Der Optimismus und Zusammenhalt innerhalb des Teams, von Wolfger mehrfach hervorgehoben, lassen jedenfalls darauf hoffen, dass sich die ambitionierten Vorstellungen des Vereins erfüllen lassen – mit einer erfolgreichen Rückrunde, vielen Toren und begeisterten Fans.