In der 2. Klasse Süd A sorgt Christian Gansfuss vom ASK Jabing mit klaren Ansagen für Aufmerksamkeit. Der Obmann spricht im Interview über die erfolgreiche Hinrunde, die makellose Heimbilanz und die Ambitionen seines Teams in der Rückrunde. Mit Tabellenplatz eins und 27 Punkten nach zwölf Spielen teilt sich Jabing die Spitze mit SV Wolfau – ein Beweis für Konstanz und Offensivstärke. Nach einer Serie starker Ergebnisse – darunter die Remis gegen Oberschützen und SG Redlschlag sowie Erfolge über Riedlingsdorf, SPG Buchschachen/Loipersdorf-Kitzladen 1b und SV Kroisegg – geht die Mannschaft voller Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben.

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Rückblickend zeigt sich Gansfuss zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft im Herbst: „Gut funktioniert hat vor allem unser Offensivspiel und die Heimspiele. Zu Hause haben wir jedes Match gewonnen, meist mit mehreren Toren Unterschied.“ Diese Dominanz vor eigener Kulisse bildet das Fundament für die Tabellenführung. Insgesamt überzeugte die Mannschaft durch Spielfreude und Effizienz. Verbesserungspotenzial sieht der Obmann vor allem auswärts: „Auswärts müssen wir uns noch steigern und mehr Punkte holen.“
In der Winterpause gab es moderate Veränderungen. Als Abgang wurde Zoran Lukavecki gemeldet; zudem verließ ein weiterer erfahrener Spieler den Verein. Neu dazu stießen zwei kroatische Spieler aus Zagreb mit viel Perspektive. Eine zentrale positive Nachricht ist das Comeback eines Rückkehrers, der nach längerer Pause wieder zur Mannschaft gestoßen ist. „Alle Spieler sind momentan fit, es gibt keine Langzeitverletzung mehr. Kader passt“, berichtet Gansfuss zufrieden. Besonders erfreulich für den Verein: Einige junge Spieler drängen nach und erhöhen den Konkurrenzkampf.
Auf dem Platz stützen sich die Jabinger laut Gansfuss auf eine erfahrene Achse: „Wir haben zwei, drei ältere Spieler, die die ganze Mannschaft anführen – Benjamin Bogad, Benjamin Hupfer und Jure Travner.“ Sie sorgen für Stabilität und Zusammenhalt in einem Team, das sich zunehmend verjüngt. Der Obmann lobt ihren Einfluss auf und neben dem Feld: „Legendär, was diese drei leisten. Sie halten die Mannschaft im Umfeld zusammen.“ In der Liga hebt Gansfuss neben Jabing besonders Gegner wie Oberschützen, Redlschlag und Wolfau hervor, die mit starker Leistung und Heimstärke überzeugten. Gegen Oberschützen kam seine Elf zuletzt zu einem 2:2, zeigte aber vor allem in den darauffolgenden Partien Konstanz – mit Siegen unter anderem gegen Riedlingsdorf und Kroisegg. Diese Resultate sicherten Jabing die Tabellenführung und eine glänzende Ausgangslage im Aufstiegsrennen.
Für die Rückrunde und den Sommer hat der Verein klare Pläne. „Wir wollen unsere Mannschaft etwas verjüngen. Wir haben drei, vier fast vierzigjährige Spieler – das ist der erste Schritt. Sollten wir den Aufstieg schaffen, haben wir für den Sommer schon ein bisschen vorgebaut.“ Der Fokus liegt also auf einer nachhaltigen Kaderstruktur, um auch künftig konkurrenzfähig zu bleiben. Zugleich bleibt Gansfuss realistisch: Der Aufstieg ist der große Traum, doch der Weg dorthin verlangt Konstanz. Mit stabilem Personal, motiviertem Kader und positiven Trainingsstartbedingungen geht der ASK Jabing mit viel Schwung in die zweite Saisonhälfte. Die Stimmung beschreibt der Obmann als „sehr gut“ – beste Voraussetzungen also, um die Tabellenführung zu verteidigen und Schritt für Schritt Richtung Klassenspitze zu marschieren.