In der 2. Klasse Süd A steckt Michael Koller mit seinem ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling mitten in einer herausfordernden Saison. Seit seinem Amtsantritt arbeitet der neue Trainer daran, dem Tabellenschlusslicht Struktur, Moral und Spielfreude zu verleihen. In den letzten fünf Begegnungen gab es zwar ausschließlich Niederlagen – unter anderem beim 1:4 gegen den SV Kroisegg und beim 0:4 gegen den SV Hannersdorf –, doch Kollers Fokus liegt klar auf Teambuilding und der individuellen Weiterentwicklung seiner Spieler. Trotz der Ergebnisse betont er im Gespräch die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft und zeigt sich optimistisch: Sein Team überzeuge mit Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt.

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Michael Koller übernahm das Traineramt in Goberling erst vor Kurzem und möchte zunächst ein stabiles Fundament für die kommenden Jahre schaffen. „Da ich neu als Trainer hier bin, kann ich über die vergangene Saison nicht viel sagen“, erklärt er.
Dennoch zieht er ein positives Zwischenfazit: „Wir haben einige Spieler ins Team geholt, die sich in der jetzigen Vorbereitungsphase sehr gut eingefügt haben.“ Für ihn steht das Einspielen und Festigen gemeinsamer Abläufe im Vordergrund. Der Verein beendete die Hinrunde bislang ohne Punktgewinn nach 13 absolvierten Spielen – doch intern wächst der Zusammenhalt spürbar.
Auf die Stimmung in der Mannschaft angesprochen, hebt Koller hervor: „Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut. Wir sind immer viele Beteiligte bei den Trainingseinheiten.“ Diese Motivation soll sich bald auch auf dem Platz widerspiegeln.
Besonders betont er: „Ich muss das gesamte Team loben. Es ist eine geschlossene Mannschaftsleistung, die uns derzeit auszeichnet.“ Trotz der klaren Ergebnisse – etwa dem 1:5 beim SC Schachendorf oder dem 1:3 gegen Deutsch Schützen – bleibt seine Mannschaft fokussiert und arbeitet konzentriert darauf hin, endlich Zählbares mitzunehmen.
In den vergangenen Wochen traf Goberling auf starke Gegner. Die jüngsten Resultate – beispielsweise das 1:5 gegen Hochart oder das 1:4 in Kroisegg – verdeutlichen die noch vorhandene Luft zu den Spitzenteams der Liga. Doch Koller glaubt fest an den eingeschlagenen Weg: „Wir haben bei jedem Training und bei allen Spielen alles gegeben, was wir konnten.“ Verletzungssorgen gibt es derzeit keine, wie der Trainer betont: „Gott sei Dank haben wir momentan keine verletzten Spieler.“
Während Mannschaften wie der ASK Jabing und der SV Wolfau um den Titel kämpfen, fokussiert sich Goberling auf stetige Fortschritte. Der Teamgeist, den Koller in kurzer Zeit geformt hat, bildet das Fundament für den zukünftigen Aufschwung. Trotz Tabellenplatz 13 nach 13 Runden zeigt die Mannschaft unermüdlichen Einsatz und Willen, um sich Schritt für Schritt zu stabilisieren. Koller bleibt dabei ruhig und geduldig – überzeugt davon, dass sich konsequente Arbeit und Zusammenhalt letztlich auszahlen werden.