Ein stürmischer Auftakt ins erste Meisterschaftsspiel: Trainer Benjamin Hupfer ordnete den 2:0-Auswärtssieg des ASK Jabing beim SC Schachendorf vor allem über die Bedingungen ein. Der Platz war hart und uneben, der Wind stark – beides prägte Ablauf und Tempo der Partie. Aus seiner Sicht erwischte sein Team den besseren Start, legte früh vor und behielt vor der Pause die Kontrolle. Nach dem Seitenwechsel kam Schachendorf mit dem Wind besser auf, fand aber vor allem über Distanz und Standards in gefährlichere Zonen. In der 2. Klasse Süd A verlangten sich beide Teams auf schwierigem Untergrund viel ab – am Ende blieb das Gefühl eines intensiven, aber fairen Nachmittags mit einigen markanten Szenen.

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Die äußeren Einflüsse standen über allem. Hupfer beschrieb das Duell als „für das erste Meisterschaftsspiel ein bisschen durchwachsen“ – der Untergrund war „teilweise sehr hart, uneben“, der Wind machte die Bälle „sehr schnell“ und veränderte ihre Flugkurven spürbar. Anpassung war Pflicht: lange Bälle wurden unberechenbar, Zweikämpfe gewannen an Bedeutung, und Standards schwankten je nach Windrichtung zwischen Chance und Risiko. Trotz aller Widrigkeiten blieb die Atmosphäre positiv; die Zuschauer kamen aus Sicht des Trainers auf ihre Kosten.
Jabing setzte den ersten Punch. In der 6. Minute stellte der ASK auf 0:1 durch Tomislav Marelja, kurz vor der Pause folgte in der 44. Minute das 0:2 durch Anes Handanovic – ein Doppelschlag, der den Rahmen für den weiteren Verlauf setzte. „In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel klar dominiert und hätten ein oder zwei Tore mehr machen können“, so Hupfer. Nach Wiederbeginn kam Schachendorf mit dem Wind stärker auf, fand aber vor allem über Distanz und ruhende Bälle in die gefährlicheren Zonen; wirklich zwingend wurde es aus Jabinger Sicht selten.
Nach der Pause rückten Flanken, Freistöße und Weitschüsse in den Fokus. Schachendorf traf zweimal die Latte – einmal per Freistoß aus etwa 30 Metern –, Jabing verzeichnete einen Stangenschuss. Strittig wurde es nicht: Es gab kaum Szenen, die für Diskussionen sorgten. Für die kommenden Wochen sieht Hupfer sein Team eng beisammen und legt den Fokus auf Feinabstimmung vorne: „Das Mannschaftsgefüge passt, wir fühlen uns im Team gut. In der Offensive gehört noch ein bisschen nachgebessert, weil wir unsere zwei neuen Spieler integrieren müssen. Das werden wir in den nächsten Wochen schaffen.“ Zudem will Jabing die Heimserie wahren – jedes Spiel zu Hause soll gewonnen werden. Der robuste Auftritt in Schachendorf liefert dafür Rückenwind.