Nach dem Auswärtsspiel bei SV Auto Schuh Hochart in der 2. Klasse Süd A ordnete Gerhard Wolfger, Sektionsleiter von UFC "PG-Cars" Oberschützen, die Lage ein – sachlich, deutlich und mit klarem Blick auf die entscheidenden Momente. Zur Fairness des Ergebnisses sagte er: „Das Ergebnis war sehr gerecht.” Seine Mannschaft sah er über weite Strecken vorne und betonte die Offensivgefahr seines Teams, das aus seiner Sicht mehrfach haarscharf an weiteren Treffern dran war. Gleichzeitig sprach Wolfger offen über die Rahmenbedingungen, die seinem Team das gewohnte Spiel erschwerten. Unterm Strich vermittelte er das Bild einer abgeklärten, zufriedenen, aber auch selbstkritischen Analyse nach einem intensiven Duell mit SV Auto Schuh Hochart – geprägt von klaren Vorteilen im Chancenverhältnis und in der Spielkontrolle.

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In seiner Bewertung hob Wolfger zwei Punkte hervor: Spielkontrolle und klare Gelegenheiten. Auf die Frage nach Ballbesitz und Spielanteilen stellte er fest: „Ja, Oberschützen dominierte das Spiel.” Auch das Chancenplus sah er deutlich bei seinem Team: „Ganz klar Oberschützen, zweimal Stange und einmal Latte.” Der Spielverlauf passte dazu: Oberschützen ging bereits in der 1. Minute durch Adrián Prán in Führung, Marijan Markovic glich in Minute 33 zum 1:1 aus. Nach der Pause stellte Roland Szalai in der 76. Minute auf 1:2, ehe Patrick Grill nur eine Minute später (77.) zum 2:2 traf. Den Siegtreffer zum 3:2 erzielte in der 84. Minute Sebastian Siegfried Loppitsch.
Warum sein Team trotz der gefühlten Überlegenheit nicht noch deutlicher davonziehen konnte, beantwortete Wolfger mit einem Blick auf Platz- und Gegnerprofil. Seine Begründung war unmissverständlich: „Wir konnten unser Spiel nicht machen, weil der Platz zu klein ist und der Gegner hart gespielt hat.” Auf Nachfrage nach auffallenden Aspekten beim Kontrahenten blieb er knapp: „Nein, eigentlich nicht.” Es gibt nichts zu sagen zum Gegner.” Die Botschaft: Oberschützen musste sich gegen einen tiefstehenden und körperlich robusten Block behaupten – und tat das aus Sicht des Sektionsleiters mit der nötigen Reife.
Herausgestellt wurde auch die starke Präsenz des zentralen Akteurs Klein Manuel, der laut Wolfger „gute Zweikämpfe geführt, die Mannschaft koordiniert, kommandiert und eingeteilt und immer präsent gewesen” sei. Personell blickt Oberschützen positiv auf die kommenden Tage: Ein Spieler fehlte, soll aber in der kommenden Woche zurückkehren – insgesamt präsentiert sich der Kader damit weitgehend komplett. In Summe vermittelte Wolfger nach dem Duell mit SV Auto Schuh Hochart das Bild eines Teams, das trotz enger Räume und intensiver Zweikämpfe seinen Plan durchbringen konnte, sich viele gefährliche Situationen erspielte und den Abend mit einem verdienten 3:2-Erfolg beschloss.