Nach dem klaren 6:0 gegen den SV Auto Schuh Hochart ordnet Benjamin Hupfer vom ASK Jabing die Lage in der 2. Klasse Süd A ein: Dominanz, ein früher Nadelstich des Gegners und eine geschlossene Teamleistung prägen seine Bilanz. „Das Endergebnis war sehr gerecht“, hält Hupfer fest und betont zugleich die Offensivpower: „Jabing hätte noch einige Tore mehr erzielen können.“ Die Stimmung ist deutlich positiv, aber nicht selbstzufrieden – es bleibt Arbeit auf dem Trainingsplatz. „Es ist dennoch sehr viel Luft nach oben“, richtet Hupfer den Blick bereits auf die nächsten Aufgaben.

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In seiner Analyse unterstreicht Hupfer die Spielkontrolle: „Nein, über 90 Minuten war Jabing definitiv immer die bessere Mannschaft, hatte mehr Ballbesitz und das Spiel eigentlich klar in der Hand.“ Als markanten Moment hebt er die erste große Gefahrensituation hervor: „Ja, vor dem 1:0 für Jabing (Torschütze: Benjamin Hupfer) gab es eine sehr gute Möglichkeit für Hochart, die aber unser Tormann Benjamin Maitz sehr gut parieren konnte, und danach gab es keine nennenswerte Möglichkeit mehr von Hochart.“ Aus seiner Sicht legte diese Parade den Grundstein dafür, dass das Geschehen im weiteren Verlauf in ruhigen Bahnen blieb.
Auf die Frage nach einem Mann des Spiels verzichtet Hupfer bewusst auf eine Einzelwürdigung und verweist auf das große Ganze: „Nein, ich würde heute keinen Spieler speziell auszeichnen. Es war eine gute Mannschaftsleistung. Alle Teile der Mannschaft haben relativ gut agiert. Es ist dennoch sehr viel Luft nach oben. Wir hätten einige Tore mehr schießen können, aber gesamtheitlich als Mannschaft war es eine gute Leistung.“ Entscheidend waren Balance, Laufarbeit und Abstimmung in allen Mannschaftsteilen.
Besonders zufrieden zeigt sich der Trainer mit der Umsetzung der Spielidee über weite Strecken: „Wir wussten, dass es kein leichtes Spiel wird, aber wir konnten eigentlich alle unsere Vorgaben sehr gut umsetzen und konnten das Spiel nach den Toren zum 1:0 (durch Benjamin Hupfer) und 2:0 (durch Jan Humar) sehr dominieren. Und ja, es war dann keine große Herausforderung mehr.“ Zum Gegner passt sein Bild: „Wir wussten, dass sie versuchen werden, hinten kompakt zu stehen.“ Überschattet wurde der Tag von einer Verletzungsmeldung: Felix Deutsch zog sich im Spiel einen Nasenbeinbruch zu – der einzige Wermutstropfen. Zudem gab es in der U 23 eine leichte Blessur, insgesamt ist man jedoch guter Dinge.