Im Duell zwischen dem SG EFM Redlschlag und dem SC Schachendorf in der 2. Klasse Süd A ordnete Benedikt Bertl den 2:0-Auswärtserfolg als hart erarbeitet ein – geprägt von starkem Wind, viel Arbeit gegen den Ball und späten, konsequent ausgespielten Angriffen. Der Trainer sprach von einer torlosen ersten Halbzeit, einem Plus an Ballbesitz auf Redlschlager Seite, wenig wirkungsvollen Standards und leichten Korrekturen in der Pause. Strittige Szenen gab es aus seiner Sicht nicht – im Gegenteil, Bertl fand anerkennende Worte für den Unparteiischen – und richtete den Blick bereits selbstbewusst auf das nächste Spiel, verbunden mit großem Stolz auf die Kampfleistung seiner Mannschaft.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Eine lange offene Partie blieb bis zur Pause beim 0:0, ehe Redlschlag in den letzten Minuten zuschlug: In der 85. Minute brachte Krisztian Kottan sein Team mit 1:0 in Führung, in der 90. Minute legte Balint Edelenyi zum 2:0 nach – nach 96 Minuten war Schluss. Bertl beschrieb das Chancenbild so: „Schachendorf hatte in der ersten Halbzeit drei, vier sehr gute Situationen, und wir hatten in der zweiten Halbzeit auch vier, fünf eher mickrige Chancen. Gott sei Dank haben wir dann zwei Tore daraus gemacht.“ Genau diese Effizienz entschied die Partie in der Endphase.
Der Coach führte die Charakteristik des Spiels maßgeblich auf die Bedingungen zurück: „Aufgrund der Witterung, vor allem wegen des vielen Winds, war die Partie insgesamt mehr von Technik und Antizipation geprägt.“ Standards spielten dabei aus seiner Perspektive eine untergeordnete Rolle: „Nein, Standards waren in dieser Partie keine große Sache.“ Auch in puncto Spielkontrolle legte Bertl eine klare Einschätzung ab: „Der Ballbesitz war eher auf unserer Seite, also bei Redlschlag.“ Strittige Szenen blieben aus seiner Sicht aus – verbunden mit explizitem Lob: „Nein, der Schiedsrichter war wirklich sehr gut, da dürfen wir nichts sagen. Der war sehr gut.“
Zur Pause drehte Redlschlag an kleinen Stellschrauben, ohne den Plan grundlegend zu ändern: „Ja, taktisch haben wir ein bisschen etwas umgestellt in der Halbzeit, aber allzu detailliert war das nicht.“ Nach dem 2:0-Auswärtssieg formulierte Bertl eine selbstbewusste Erwartung für die nächste Aufgabe: „Von unserer Mannschaft erwarte ich natürlich einen klaren Sieg. Wir sind da in der Favoritenrolle, glaube ich.“ Seine emotionale Bilanz fiel eindeutig aus: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Das Match war eine echte Kampfleistung, und sie hat gezeigt, dass sie den Sieg mehr wollte als die andere Mannschaft.“