Ein offenes Duell prägte am 4. April 2026 den Abend von Georg Konrad: Zwischen dem ASK Jabing und dem SV Hannersdorf in der 2. Klasse Süd A schildert der Trainer eine Partie, die von einem furiosen Start seiner Mannschaft und bitteren Gegentreffern vor und nach der Pause geprägt war. Konrad spricht von 30 Minuten klarer Vorteile, ärgerlichen Standards als Wendepunkt und einem insgesamt fairen Auftritt beider Teams.

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„Es war ein offenes Spiel – nach einem 3:0-Start.“ Hannersdorf legte los wie die Feuerwehr: In der 2. Minute traf Andreas Fixl zum 1:0, in der 11. Minute erhöhte Julian Lang auf 2:0, und in der 14. Minute stellte Andrej Lovretic auf 3:0. Diese Anfangsphase deckt sich mit Konrads Einschätzung von 30 Minuten klarer Vorteile. Doch noch vor der Pause kippte die Dynamik über ruhende Bälle: Jabing kam nach drei Standardsituationen durch Benjamin Hupfer (32., 43.) und dazwischen Dominik Muth (35.) zum 3:3-Ausgleich. Konrad brachte die Gefühlslage auf den Punkt: „Wir haben verdient 3:0 geführt und dann aus drei Standardsituationen drei Gegentore bis zur Pause bekommen.“
Auf seine Deutung der Kräfteverhältnisse angesprochen, rückte Konrad die ruhenden Bälle ins Zentrum: „Standardsituationen und hohe Bälle haben die Partie für Jabing entschieden.“ Trotz der Wendungen betonte er zugleich die faire Atmosphäre: Zwei gute Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, und der Schiedsrichter lieferte einen guten Auftritt ab.
Nach dem 3:3 zur Halbzeit blieb die Partie lange im Gleichgewicht. In der 83. Minute kassierte Hannersdorf schließlich das 3:4 durch Benjamin Bogad – der späte Nackenschlag und zugleich der Schlusspunkt. Konrad richtete den Blick sofort nach vorn: „Wir werden weiter hart arbeiten, die Laune oben halten und versuchen, nicht solche Tore zu bekommen – also individuelle Fehler bei Standardsituationen.“