Im Duell von ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling gegen ASK Jabing in der 2. Klasse Süd A schilderte Trainer Michael Koller schwierige Voraussetzungen mit zahlreichen Verletzten und Gesperrten, die zu deutlichen Umstellungen zwangen. Goberling verteidigte entsprechend tief, Jabing bestimmte über weite Strecken das Geschehen und blieb bei Standards brandgefährlich. Koller lobte Disziplin und Moral seines Teams, sprach von einem späten fragwürdigen Elfmeter sowie einem Abseitstor – und hob Torhüter Patrik Friedel als starken Rückhalt hervor.

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Koller erklärte den Plan klar: „Im Vergleich zum letzten Match waren einige Umstellungen nötig.“ Aus dem defensiveren Ansatz heraus blieben Goberlings Offensivmomente rar, während Jabing seine frühe Dominanz eiskalt nutzte. Bereits in der 2. Minute traf Tomislav Marelja zum 0:1, in Minute 11 erhöhte Anes Handanovic auf 0:2. Jan Humar stellte in der 23. Minute auf 0:3 – mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.
Lange hielt Goberling die Ordnung, blieb diszipliniert und wehrte viel weg. Aus Kollers Sicht kippte die Partie erst spät: „Bis zur 80. Minute waren wir sehr diszipliniert, dann gab es binnen zehn Minuten einen fragwürdigen Elfmeter und ein Abseitstor.“ In diese Phase fiel auch der Hattrick von Benjamin Hupfer, der in der 79., 82. und 88. Minute traf und den 0:6-Endstand aus Goberlinger Sicht fixierte.
Individuell betonte Koller den Beitrag seines Keepers: „Patrik Friedel hat sehr viele Bälle gehalten.“ Trotz der Deutlichkeit des Resultats bleibt seine Botschaft an die Mannschaft klar: Er ist stolz auf Einsatz und Moral trotz der vielen Ausfälle – und will mit seinem Team weiter hart arbeiten, um in den kommenden Partien zu punkten.