Beim Duell des SV Kroisegg bei SC Schachendorf in der 2. Klasse Süd A sprach Co-Trainer Rafael Diabel von einem reifen Auftritt mit klarer Linie und viel Selbstvertrauen. Sein Tenor: Kontrolle, Effizienz und ein Schritt nach vorne – sportlich wie mental. Auffällig: der Verweis auf starke Trainingswochen, die sich auf dem Platz niederschlugen, und der Fokus auf das kommende Derby. Diabel ordnete ein: „Wir sind auf dem richtigen Weg, und diese drei Punkte – die ersten im Jahr 2026 – bedeuten uns sehr viel. Darauf wollen wir aufbauen. Nicht nur die Kampfmannschaft, auch die Reserve hat klare Ziele.“

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„Es war von der ersten Minute an sehr dominant von uns. Wir hatten das Spiel im Griff. Natürlich hätte das Ergebnis sogar noch höher ausfallen können, aber unterm Strich war es ein hochverdienter Auswärtssieg und drei Punkte für uns“, sagte Rafael Diabel nach dem Schlusspfiff. Früh stellte Andras Sinka in Minute 11 auf 1:0, ehe David Tokaji in Minute 29 auf 2:0 erhöhte. Kurz vor der Pause schnürte Sinka seinen Doppelpack und traf in der 43. Minute zum 3:0. Zur Pause stand es folgerichtig 3:0 – Sinnbild für Kontrolle und Zielstrebigkeit im letzten Drittel.
Das Ballbesitzbild passte zu dieser Lesart. „Wir hatten über neunzig Minuten hinweg mehr Ballbesitz. In Phasen des gegnerischen Gegenpressings leisteten wir uns zwar Ballverluste, insgesamt aber hatten wir klare Vorteile“, erklärte der Co-Trainer. Schachendorf steckte nicht zurück, suchte Körperlichkeit und Ballgewinne. „Sie gingen robust in die Zweikämpfe und erzielten immer wieder Ballgewinne. Dennoch hatten wir im Endeffekt die Überhand.“ Dass die Gäste in heiklen Momenten kompakt blieben und im Umschalten zielstrebig agierten, stabilisierte die Partie zusätzlich.
Diabel führte die Stabilität explizit auf die Arbeit unter der Woche zurück: „Wir hatten zwei sehr gute Trainings mit hoher Intensität. Das hat sich heute im Ergebnis widergespiegelt. Die Trainingsleistungen der Mannschaft waren überragend.“ Im Zentrum ragte dabei Dominik Stanic als Taktgeber heraus – auch intern wurde er ausdrücklich hervorgehoben. Nach dem Wechsel machte Kroisegg weiter: Sinka komplettierte in Minute 72 seinen Dreierpack und stellte auf 4:0. Spät setzte Manuel Losert in Minute 88 mit dem Treffer zum 5:0 den Schlusspunkt, der die gefühlte Überlegenheit in klare Verhältnisse goss. Mit Blick auf das anstehende Derby bleibt die Marschroute eindeutig: auf den ersten drei Punkten des Jahres 2026 aufbauen, den Rhythmus halten, die nächsten Schritte gehen. Der abschließende Satz des Co-Trainers unterstrich das Selbstverständnis: „Wir sind zurück und wollen wieder punkten.“