Im Kräftemessen der 2. Klasse Süd A zwischen der SG EFM Redlschlag und dem SV Hannersdorf überwog nach Abpfiff die Zufriedenheit über eine geschlossene Auswärtsleistung. Trainer Georg Konrad betonte, seine Mannschaft habe den Plan eins zu eins umgesetzt, hob Teamgeist und Führungsstärke hervor und sprach von einem gerechten Ausgang. Zugleich richtete er den Blick nach vorne: Den Sieg in der kommenden Heimpartie bestätigen, Ausfälle kompensieren und konsequent von Woche zu Woche denken.

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Die Leitplanken waren klar definiert – und wurden nach Konrads Eindruck stringent befolgt: „Die Mannschaft hat das eins zu eins umgesetzt. Wir wollten kompakt defensiv stehen und mit schnellen Stößen nach vorne den Gegner wehtun – und das ist uns gelungen.“ Entsprechend ordnete er die Gemengelage ein: „Das Endergebnis war gerecht, und wir haben aufgrund von Teamspirit und Teamgeist heute das Spiel für uns entschieden.“ Dass der Matchplan auch gegen einen robusten Gegner trug, machte er an der Konsequenz ohne Ball fest: „Wir haben den Kampf angenommen, Redlschlag wenig Räume gelassen – das war ein kleiner Schlüssel zum Erfolg.“
Konrad sah die Partie vor allem in der ersten Hälfte offen – mit einem herausstechenden Aktivposten in seinen Reihen: „In der ersten Halbzeit war es ein offenes Spiel, mit Michel Simon als bestem Mann auf unserer Seite – er hat die Partie für uns entschieden.“ Daran knüpfte er an: „Er hat Verantwortung übernommen und die Mannschaft gemeinsam mit Stefan Hetyei geführt und zum Erfolg gebracht.“ Die frühen Szenen gaben dem Spiel schnell eine Richtung: Andreas Fixl stellte bereits in der 2. Minute auf 1:0. Der rasche Ausgleich gelang Krisztian Kottan in der 4. Minute zum 1:1. Danach übernahm Michel Simon die Hauptrolle und traf in der 14. und 44. Minute zum 2:1 und 3:1. Zur Pause stand es 3:1 – ein Vorsprung, den die kompakt verteidigenden Gäste im zweiten Abschnitt mit viel Disziplin behaupteten.
Auch jenseits der konkreten Spielsituationen blieb die Tonlage eindeutig: Annahme des Duells, wenig Räume für den Gegner und Vertrauen in die eigene Geschlossenheit. Personalfragen ändern an dieser Haltung nichts, wie Konrad unterstrich: „Einige Spieler werden in der nächsten Woche noch fehlen, aber egal, wer spielt – ich vertraue der ganzen Mannschaft, und wir werden nächste Woche wieder Gas geben.“ Den Kompass für die kurze Frist formulierte er ebenso klar: „Wichtig ist für uns, dass wir den heutigen Sieg nächste Woche zu Hause bestätigen und dann von Woche zu Woche weiterschauen.“ Damit steht weniger die Nachschau als vielmehr die Fortführung des eingeschlagenen Kurses im Mittelpunkt.