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Semir Huremovic (Trainer Riedlingsdorf): "Spätestens beim 3:0 war es durch"

Riedlingsdorf
UFC Siget

In der 2. Klasse Süd A setzte sich Riedlingsdorf gegen UFC Siget in der Wart klar mit 5:0 durch und legte den Grundstein schon vor der Pause. Trainer und Torschütze Semir Huremovic sprach von einer konsequenten Umsetzung des Plans, hohem Anlaufen und einem Zeitpunkt, an dem alles entschieden war: "Spätestens beim 3:0 war es durch." Riedlingsdorf blieb souverän, spielte zu null und nahm die drei Punkte ohne Zittern mit – ein Auftritt, der Sicherheit für die nächsten Wochen gibt.


Spieler mit dem Fuß auf dem Ball

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Hoher Druck, frühe Tore: Riedlingsdorf stellt die Weichen schon vor der Pause

Riedlingsdorf legte vom Anpfiff weg mit viel Druck zu, und schon in Minute 11 war der Dosenöffner da: Semir Huremovic brachte seine Farben mit 1:0 in Führung. Der Spielertrainer erklärte, warum es so schnell in ihre Richtung lief: "Wir haben hoch attackiert und den Gegner zu Fehlern gezwungen. So ist auch das 1:0 entstanden: Uwe Weber läuft auf den Tormann zu, der schießt ihn an, der Ball kommt zu mir und ich mach ihn rein." Nur vier Minuten später legte Uwe Weber selbst das 2:0 nach (15.), und die Gäste wankten. Beim zweiten Tor sah Huremovic die Standards als Schlüssel: "Das zweite Tor war eine Standardsituation, ein Eckball." Riedlingsdorf blieb weiter am Drücker, Fabian Kottuscheck stellte nach 34 Minuten auf 3:0. Zur Pause stand es 3:0 – eine klare Ansage. "Dann war das Spiel eigentlich durch, ein lauer Sommerkick", meinte Huremovic, ohne den Spielfluss seiner Mannschaft kleinzureden.

Hintermannschaft hellwach, vorne eiskalt – und nach der Pause nachgelegt

So deutlich die Offensiv-Akzente waren, so stabil stand Riedlingsdorf hinten. Huremovic lobte seine Elf ausdrücklich: "Die größte Stärke war wieder unsere defensive Stabilität. Wir haben wieder zu null gespielt, haben nichts anbrennen lassen. Bis auf eine Chance nach einem Rückkopfball, den Sebastian Lang gut hält, hatte Siget keine einzige Torchance in den ganzen 90 Minuten." Während die Abwehr sicher stand, blieb die Offensive effizient: Michael Ritter erhöhte kurz nach Wiederbeginn auf 4:0 (54.), die letzten Zweifel waren damit beseitigt. Riedlingsdorf kontrollierte das Geschehen, ließ hinten wenig zu und setzte den nächsten Nadelstich in der Schlussphase: Erneut war es Fabian Kottuscheck, der in Minute 75 zum 5:0 traf und damit seinen Doppelpack schnürte. Unterm Strich stand ein abgeklärter Sieg ohne Hektik.

Ersatzgeschwächt zum Kantersieg: Breite im Kader zahlt sich aus

Der klare Ausgang bekommt zusätzliches Gewicht, wenn man die Personallage betrachtet. "Wir waren heute sehr ersatzgeschwächt. Wir hatten zwei Gesperrte, unsere beiden Legionäre. Wir haben ohne Legionäre gespielt, was in dieser Liga nicht üblich ist. Und unser Kapitän fällt seit Längerem aus. Wir haben auf vier, fünf Stammspieler verzichten müssen und haben unsere Sache trotzdem sehr gut gemacht", sagte Huremovic. Auch den Gegner ordnete er ein: "Beim Gegner ist die Luft draußen, da geht’s um nichts in den letzten vier Spielen. Bei uns geht’s um etwas – so haben wir das Spiel angelegt." Dass die Partie ohne Nebenkriegsschauplätze blieb, passte zum Bild eines souveränen Auftritts: "Es war ein ganz faires Spiel." Riedlingsdorf zeigte damit, dass der Kader auch in schwieriger Besetzung zuverlässig liefert.

Ausblick: Zu-null-Serie als Rückenwind für die nächsten Aufgaben

Mit dem 5:0 und einer weiteren Partie ohne Gegentor nimmt Riedlingsdorf ordentlich Schwung mit. Die Mannschaft hat ihren Matchplan sichtbar auf den Platz gebracht – hohes Anlaufen, konsequentes Nachsetzen, Standards nutzen und hinten dicht machen. In der Tabelle wird das Team als Zweiter geführt, und der Auftritt gegen Siget unterstreicht, warum: Die Elf ließ hinten kaum etwas zu und nutzte vorne die Chancen. Ohne große Worte, aber mit klaren Taten möchte Riedlingsdorf diesen Weg fortsetzen. Effizienz und Stabilität geben Rückenwind für die kommenden Wochen.

2. Klasse Süd A: Riedlingsdorf : UFC Siget - 5:0 (3:0)

  • 75
    Fabian Kottuscheck 5:0
  • 54
    Michael Ritter 4:0
  • 34
    Fabian Kottuscheck 3:0
  • 15
    Uwe Weber 2:0
  • 11
    Semir Huremovic 1:0

 

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