Spielberichte

Laky-Dreierpack und frühe Führung: Deutsch Schützen gewinnt 8:3

Deutsch Schützen
ASK Goberling

In der 2. Klasse Süd A feierte Deutsch Schützen im letzten Heimspiel ein deutliches 8:3 gegen ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling. Nach einem 3:0 zur Pause legte die Topor-Elf nach dem Seitenwechsel noch einmal kräftig nach. Matchwinner war Dreifachtorschütze Dominik Laky, dazu trafen Attila Berta und György Vass jeweils doppelt und Jan Philipp Gasper einmal. Trainer Antal Topor sprach von „einem leichten Spiel“ und betonte: „Der erste Treffer ist immer der wichtigste. Mit dem 3:0 zur Halbzeit war es dann viel leichter.“


Zwei Fußballe in Weiß-Orange-Grün

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Früher Zugriff, klare Pausenführung

Deutsch Schützen nahm von Beginn an Tempo auf und suchte konsequent den Weg Richtung Tor. In der 16. Minute eröffnete György Vass mit dem 1:0 – genau jenen Moment, den Antal Topor später herausstrich: „Der erste Treffer ist immer der wichtigste.“ Der Gastgeber blieb am Drücker, nutzte seine Überlegenheit und legte nach: Attila Berta erhöhte in Minute 27 auf 2:0, ehe Dominik Laky nach 33 Minuten das 3:0 draufpackte. „Wir haben super gespielt und schöne Tore gemacht. Schade um die drei Gegentore insgesamt, die waren nicht nötig, aber bis zur Pause war es ein starker Auftritt“, meinte Topor. Das 3:0 zur Halbzeit gab Sicherheit, genau so hatte es sich der Coach vorgestellt: „Mit der Führung im Rücken wurde vieles leichter.“

Entschieden nach Wiederbeginn – Laky dreht auf

Kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, legte Deutsch Schützen nach. Attila Berta stellte in der 46. Minute auf 4:0 – einer jener Momente, die für Topor das Spiel früh entschieden: „Nach dem ersten war auch das vierte und fünfte Tor wichtig, danach war alles klar.“ Goberling meldete sich durch Thomas Kappel (60.) mit dem 4:1, doch die Antwort kam prompt und wuchtig: Jan Philipp Gasper traf in der 67. zum 5:1, Laky legte in der 68. Minute seinen Doppelpack und in der 72. Minute den Dreierpack nach – 7:1. György Vass schnürte in Minute 75 mit dem 8:1 ebenfalls den Doppelpack. Goberling betrieb in der Schlussphase mit Treffern von Franz Weber (78.) und Lukas Pojer (84.) noch etwas Ergebniskosmetik zum 8:3. „Vorne waren wir sehr stark, wir haben wirklich schöne, sauber herausgespielte Tore gemacht – das hat auch den Zuschauern gefallen“, sagte Topor zufrieden.

Topors Analyse: kompakt hinten, gnadenlos vorne

In seiner Einordnung hob Antal Topor vor allem die Balance seiner Mannschaft hervor. „Hinten haben wir kompakt gestanden, vorne waren wir sehr stark“, fasste der Trainer zusammen. In Richtung Gegner blieb er sachlich: „Goberling war heute nicht besonders stark. Hinten waren sie schwach, vorne haben sie es probiert, aber wir haben gut verteidigt und unsere Sechser haben viel weggearbeitet.“ Trotz des klaren Erfolgs ärgerten ihn die drei Gegentore ein wenig: „Die waren nicht nötig.“ Auch zur Spielleitung fand Topor klare Worte – und ein Lob: „Vielleicht hätte es in der ersten Hälfte ein-, zweimal Gelb für Goberling geben können, weil sie hart eingestiegen sind. Sonst war die Leistung des Schiedsrichters aber super.“

Letztes Heimspiel gelungen – Blick auf das Finale

Emotional wurde Topor, als er über die Bedeutung des Abends sprach. „Ich habe der Mannschaft vor dem Spiel gesagt: Das letzte Heimspiel müssen wir gewinnen. Und sie haben es gemacht – sogar mit einer super Leistung“, betonte der Coach. Seit fünf Partien steht er an der Linie – die Zwischenbilanz klingt wie das Resultat gegen Goberling: „Vier Siege, ein Unentschieden. Ich glaube, ich leiste gute Arbeit“, sagte Topor, ohne abzuheben.

Der Blick geht nun nach vorne: „Schauen wir aufs letzte Spiel gegen Wolfhof. Dort haben wir die Möglichkeit zu gewinnen, mindestens zu punkten. Wir wollen einen guten Abschluss.“ Nach einem 8:3, getragen von einem Laky-Dreierpack sowie Doppelpackern Berta und Vass, fährt Deutsch Schützen jedenfalls mit breiter Brust zum Saisonfinale.

2. Klasse Süd A: Deutsch Schützen : Goberling - 8:3 (3:0)

  • 84
    Lukas Pojer 8:3
  • 78
    Franz Weber 8:2
  • 75
    György Vass 8:1
  • 72
    Dominik Laky 7:1
  • 68
    Dominik Laky 6:1
  • 67
    Jan Philipp Gasper 5:1
  • 60
    Thomas Kappel 4:1
  • 46
    Attila Berta 4:0
  • 33
    Dominik Laky 3:0
  • 27
    Attila Berta 2:0
  • 16
    György Vass 1:0