Beim SV 7023 Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf hat sich im Sommer vor allem auf der Trainerbank etwas verändert, am Kader dagegen kaum. Trainer Dadi Ursman Maxell vom SV 7023 Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf beschreibt die Ausgangslage vor dem Start in die II. Liga Mitte im Gespräch mit Ligaportal als stabil: eine eingespielte Mannschaft, zwei Abgänge, zwei junge Zugänge und als Ziel erneut ein Platz im sicheren Mittelfeld.

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Für Maxell beginnt seine Aufgabe in Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf mit einer Mannschaft, die aus seiner Sicht bereits eine gute Basis mitbringt. Sein Vorgänger wechselte in den Akademiebereich, Maxell selbst war zuletzt ein halbes Jahr in Pilgersdorf tätig. Nun übernimmt er ein Team, das die vergangene Saison nach seiner Einschätzung auf Rang sechs beendet hat und sich diesen Platz mit einer stabilen Spielzeit verdient hat. Entsprechend positiv fällt auch seine erste Bilanz aus. „Das ist eine sehr gute, eingespielte Mannschaft“, sagt der neue Trainer. Vieles muss also nicht neu aufgebaut werden. Es geht vielmehr darum, einen funktionierenden Kern zu erhalten und ihm den eigenen Zugriff in Training und Spiel zu geben.
Große Umbauten sind auch deshalb kein Thema, weil die Vorbereitungszeit knapp ist. Maxell spricht von einer kurzen Sommervorbereitung, in der einige Spieler noch im Urlaub sind und der Kader erst nach und nach komplett ist. Der Schwerpunkt liegt deshalb weniger auf großen Neuerungen als auf jenen Dingen, die rasch greifen müssen. „Wir arbeiten intensiv mit Spielformen und an der Ballsicherheit“, sagt er. Dazu kommen Fitness, Schnelligkeit und Schnellkraft. Eine personelle Ausnahme gibt es dennoch: Kapitän Markus Haider arbeitet sich nach einer Kreuzbandoperation zurück. Er ist bereits wieder im Training, soll aber behutsam aufgebaut werden. Nach derzeitigem Stand wird er aber wohl erst Mitte Herbst wieder voll mit der Mannschaft arbeiten können. Abgesehen davon meldet der Trainer keine größeren Sorgen. Der Großteil des Kaders ist fit, in diesen Tagen stoßen auch die letzten Urlauber wieder dazu.
Am deutlichsten verändert hat sich das Aufgebot im zentralen Mittelfeld und in der Defensive. Mit Csongor Harangozo verlor der Verein einen wichtigen Sechser, dazu kam ein weiterer Abgang im Abwehrbereich. Auf der anderen Seite setzt Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf auf junge Spieler mit Entwicklungspotenzial. Tobias Rauchbauer soll das zentrale Mittelfeld verstärken, dazu kam mit Ewan Roman Herzog ein neuer Mann für die Verteidigung. Maxell sieht darin keinen tiefen Einschnitt, sondern eine überschaubare Korrektur am bestehenden Gerüst. „Der Kader ist fast gleich geblieben“, sagt er. Das beschreibt auch den Zugang des Trainers: Die Mannschaft soll nicht neu erfunden werden, sondern mit punktuellen Ergänzungen in ihrer Struktur stabil bleiben.
Bei den Zielen bleibt der neue Trainer zurückhaltend, nennt aber einen klaren Maßstab. Der sechste Platz der vergangenen Saison ist intern die Referenz. „Wir haben eine überragende Saison gespielt und wollen wieder daran anknüpfen“, sagt Maxell. Gleichzeitig weiß er, dass das kein Selbstläufer wird. Die Liga wird nicht leichter, und eine eingespielte Mannschaft muss ihre Qualität Woche für Woche neu bestätigen. Der SV 7023 Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf geht ohne großen Umbruch in die neue Spielzeit. Die Vorgabe ist klar: die Stabilität aus der Vorsaison mitzunehmen und wieder im sicheren Mittelfeld zu landen. Wenn die Neuzugänge rasch Fuß fassen, Markus Haider im Laufe des Herbsts zurückkehrt und die Mannschaft geschlossen bleibt, ist das ein realistisches Ziel.